Schmidmühlen wieder eine Station beim Junut-Lauf
Veganes hilft Helden auf die Sprünge

Sport
Schmidmühlen
12.04.2016
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Die Helden des Junut (Jurasteig nonstop Ultratrail) waren wieder zu Gast in Schmidmühlen: 106 Läufer hatten sich diesmal auf den Weg gemacht, um den kompletten Jurasteig (239 km) zu durchlaufen oder zumindest den größten Teil davon (170 km von Dietfurt nach Kastl).

Der SV Schmidmühlen bot den Extremsportlern Duschen, Umkleiden, Massagen, Ruheräume und ein großes Verpflegungs-Zelt an. Letzteres hatten Mitglieder des Vorstands und einige aktive Spieler bereits am Freitag auf- und am Samstag gleich wieder abgebaut. Das Helferteam rund um die Familie Fochtner wurde dieses Jahr durch Maija Burkhardt und deren Tochter verstärkt. Maija Burkhards Ehemann, Stephan Neumaier-Burkhardt aus Vilshof (bei Dietldorf), nahm selbst an dem Lauf teil, musste aber kurz vor Schmidmühlen nach rund 125 Kilometern verletzungsbedingt aufgeben.

Bis Schmidmühlen kamen rund 90 Läufer. Sechs von ihnen beendeten hier ihren persönlichen, aber auch gewollten Höllenritt nach immerhin 138 Kilometern. Zahlreiche Angehörige nutzten den Verpflegungspunkt dort auch, um Kontakt zu halten und moralische Unterstützung zu leisten. Der geplante Live-Tracker, der eigentlich den aktuellen Standort der Läufer anzeigen sollte, war schon nach wenigen Kilometern zusammengebrochen. Schuld daran war ein Fehler bei den Trackern, nicht bei den Akkus, wie der Anbieter dieses Services auf Facebook mitteilte.

In Schmidmühlen lief nahezu alles perfekt. Wie immer gab es einzelne Probleme bei der Zeitnahme, die aber nach Rücksprache mit dem Junut-Hauptquartier in Dietfurt ausgeräumt werden konnten. So konnte kurz vor der offiziellen Schließung gemeldet werden, dass alle Läufer "durch" seien.

In Schmidmühlen war ein rund acht Meter langes Büfett aufgebaut. Reißenden Absatz fand wieder der vegane Eintopf von Annelies Fochtner, von dem rund 30 Liter verzehrt wurden. Bei den Nudelsalaten war ebenfalls die vegane Version (mit gerösteten Pinienkernen, glasierten Champignons und getrockneten Tomaten) der Hit - vom Leiter der Station, Peter Fochtner, extra für den Junut kreiert. Auch von den selbst gemachten Kuchen (Apfel-, Haselnuss-, Schoko- und Gewürzkuchen) blieb nichts übrig.
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