Der richtige Umgang mit der Rettungsschere
Vilstalfeuerwehren proben Horrorszenario

Viele Handgriffe müssen sitzen, um eine eingeklemmte Person aus einen Auto zu befreien. Die technische Hilfe übten die Vilstalfeuerwehren. Bild: pop
Vermischtes
Schmidmühlen
04.01.2016
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Nach einem Verkehrsunfall hilflos und verletzt in einem Fahrzeug eingeklemmt zu sein, ist für jeden Autofahrer eine Horrorvorstellung. Wenige Augenblicke der Unkonzentriertheit oder die Tatsache, zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein, kann jeden in diese Lage bringen. Dieses Szenario gehört immer wieder auch zum Einsatzszenario der Vilstalfeuerwehren.

Um für diese Aufgabe bestens vorbereitet zu sein, übten die drei Gemeindefeuerwehren des Marktes Schmidmühlen, Emhof, Winbuch und Schmidmühlen die Bergung eines Verletzten mit Hilfe des zur Verfügung stehenden technischen Rettungsgerätes aus einem demolierten Auto.

Theorie und Praxis standen auf dem Plan der mehrstündigen Übung, auf zwei Tage verteilt, die Schmidmühlens 2. Kommandant Mathias Huger organisiert hatte. Rund 20 Aktive der drei Feuerwehren nahmen an der Schulung teil. Was sich in den Medien oft kurz und bündig steht: "Der Verletzte wurde mit der Rettungsschere geborgen", ist für die Aktiven der Feuerwehren ein sehr diffiziler und zugleich komplexer Vorgang. Vorrang hat immer die Erstversorgung verletzter Personen, auch wenn es noch so schwierig ist, diese im verunfallten Auto zu behandeln. Zugleich müssen aber auch verschiedene Sicherungsarbeiten am Unfallfahrzeug, aber auch an der gesamten Einsatzstelle, vorgenommen werden. Viele einzelne Schritte müssen nacheinander vollzogen werden, damit die Bergung der eingeklemmten Person gelingt. Dabei richtet sich der Blick immer auf die eingeklemmte Person, die auch während der Bergung vor weiteren Verletzungen geschützt werden muss. Ganz wichtig ist die Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Rettungssanitätern beziehungsweise mit dem Notarzt. So waren auch bei dieser Übung zwei Vertreter des BRK mit dabei, um die Sichtweise des Rettungsdienstes mit den Aktiven der Feuerwehren anzusprechen. Bürgermeister Peter Braun, betonte, dass die Ausbildungseinheit einmal mehr, den guten Ausbildungsstand und die hohen Motivation der drei Feuerwehren zeigte.
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