Feuerwehr Emhof baut am Gerätehaus
Auf die Helfer ist Verlass

Derzeit sind die Helfer der Emhofer Feuerwehr vor allem mit dem Weißeln und dem Aufbringen der Farbe im Aufenthaltsraum beschäftigt. Bild: pop
Vermischtes
Schmidmühlen
08.03.2016
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Schritt für Schritt geht die Fertigstellung des Emhofer Feuerwehrhauses dem Ende zu. Aber bis dahin ist noch viel zu tun. Der Spätsommer wäre ein realistischer Termin für die Einweihung bei einem der größten Bürgerprojekte der vergangenen Jahre in der Marktgemeinde.

Emhof. Begonnen hat alles im Frühjahr 2014. Kurz nach der Baugenehmigung starteten nicht nur die Mitglieder der Feuerwehr mit den Arbeiten, sondern auch die Schützen. Denn im Untergeschoss des Gerätehausanbaus haben die Vilstalschützen eine neue Bleibe gefunden. Hand in Hand arbeiteten die beiden Vereine bei ihrem Projekt zusammen, ohne Probleme, ohne Schwierigkeiten.

Schützen schon fertig


Im Februar 2015 waren die Vilstalschützen (fast) fertig und der Sachverständige nahm den Stand ab. Im Frühjahr war das Eröffnungsschießen. Währenddessen arbeiteten die Mitglieder der Feuerwehr fleißig weiter. Im Herbst stellten sie einen weiteren großen Abschnitt fertig, die Außenanlagen. "Diese Arbeiten banden viele Mitglieder und es gab viele Arbeitsstunden zu absolvieren", berichtete Bauleiter Helmut Werner.

Seit Januar Innenausbau


Was man jetzt schon sagen kann: Das gemeinsame Feuerwehr- und Schützenhaus ist ein echtes Schmuckstück und ein Blickfang im Vilstal. Zurzeit arbeiten die Aktiven der Wehr donnerstags und samstags im Bereich des zukünftigen Ausbildungs- und Aufenthaltsbereichs im Dachgeschoss. "Mit dem Innenausbau haben wir im Januar begonnen", informierte Vorsitzender Christian Singer bei einem Arbeitseinsatz. "Seitdem haben wir jeden Samstag und Donnerstag gearbeitet."

Die Tätigkeiten umfassten bisher das Ausräumen und den Abbau der Küche, verschiedene Abrissaktionen, das Ausbrechen einer neuen Außentür, Rigipsarbeiten, die Elektroinstallation, Holzarbeiten, den Einbau einer Lüftungsanlage und das Aufbringen einer Rauhfaserfarbe. "Sagenhaft", schwärmte Kommandant Rudi Werner über das Engagement der vielen Helfer. Das betonte auch Bauleiter Helmut Werner. Aktuell wurde mit dem Ausbau des Treppenhauses begonnen. Die Größe des neuen Aufenthalts- und Ausbildungsraums beträgt etwa 100 Quadratmeter.

Die Kosten trägt der Feuerwehrverein. Vorsitzender Christian Singer schätzt die Gesamtsumme auf etwa 10 000 Euro. Der Ausbau werde sicher noch einige Monate dauern. Es stehen noch viele Arbeiten an: Außentür und Innentüren einbauen, neuen Fußboden verlegen, Küche fertig ausbauen, Theke einbauen und das Treppenhaus fertigstellen. "Die Einweihung wird wahrscheinlich im Spätsommer sein", schätzt Singer.
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