Feuerwehren üben gemeinsam
Helfen muss man können

Ein echter Feuerwehr-Klassiker im südlichen Landkreis: Die Wasserentnahme aus der Vils. Bilder: pop (2)
Vermischtes
Schmidmühlen
09.11.2016
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Wer helfen will, muss auch helfen können. Diesem Leitsatz von Kreisbrandinspektor Hubert Blödt folgten 60 Aktive der Feuerwehren aus Schmidmühlen, Rieden und Burglengenfeld bei einer Übung in Emhof.

Emhof. Kaum ein Feuerwehreinsatz kann heute noch alleine bewältigt werden: Die Kooperation in ortsübergreifenden Teams ist unerlässlich. Das muss auch gemeinsam geübt werden. Hierzu dienen unter anderem die Aktionswochen der Feuerwehren im Herbst.

Die Integrierte Leitstelle in Amberg beorderte die Feuerwehren aus Schmidmühlen, Winbuch, Emhof, Vilshofen, Rieden, Dietldorf und Pilsheim (beide Landkreis Schwandorf) nach Emhof. Übungsobjekt war eine landwirtschaftliche Halle im Ortszentrum. Simuliert wurde ein Brand, bei dem drei Personen durch dichten Rauch der Fluchtweg abgeschnitten war. Zudem drohte das Feuer, auf weitere Gebäude überzugreifen.

Hand in Hand


So mussten die nach und nach eintreffenden Feuerwehren die Vermissten suchen und retten, aber auch den Brand löschen und seine Ausbreitung verhindern. Die Einsatzleitung hatte für die Ortsfeuerwehr Kommandant Rudi Werner. Unter dem kritischen Blick von Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und 3. Bürgermeister Martin Bauer lief die gut vorbereitete Übung wie am Schnürchen.

Dank vieler gemeinsamer Real- und Übungseinsätze in den vergangenen Jahren arbeiteten die alarmierten Kräfte reibungslos zusammen. Zum Einsatz kamen unter anderem drei Atemschutz- sowie zwei Sicherungstrupps. Erstere retteten die Personen aus dem Gebäude. Mit Wasser aus der Vils, aus Fahrzeugtanks und dem Hydrantensystem wurde das Feuer bekämpft. Für die Wasserentnahme aus der Vils waren die Feuerwehren aus Emhof, Pilsheim und Winbuch zuständig.

Nachwuchs im Blick


Nach etwa 45 Minuten war die Übung zu Ende. In der Manöverkritik würdigten Blödt und Bauer die Einsatzbereitschaft aller Beteiligten. Der Kreisbrandinspektor hob besonders die Nachwuchsarbeit heraus: Diese sei nötig, um in den einzelnen Feuerwehren die Einsatzstärke zu erhalten. Im Detail gab Blödt noch einige Tipps für weitere Übungen und Einsätze. 3. Bürgermeister Martin Bauer sagte, die Übung habe gezeigt, dass die Wehren gut ausgebildet und ausgerüstet sind. Kommandant Rudi Werner dankte der Familie Sollfrank, die Halle und Grundstück zur Verfügung gestellt hatten.
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