FFW-Nachwuchs absolviert Selbstbehauptungs-Kurs
Mit dem Handballen durchs Fichtenbrett

Die Kinder und Jugendlichen der Feuerwehr Winbuch, hier mit Kursleiter Klaus Inderst (Zweiter von links) und Maike Leuthmetzer (Vierte von links), präsentierten stolz ihre Selbstbehauptungs-Urkunden und die durchschlagenen Bretter. Bild: pop
Vermischtes
Schmidmühlen
19.07.2016
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Winbuch. Seit fast fünf Jahren gibt es die Kinderfeuerwehr in Winbuch - damals die erste im Landkreis. Mittlerweile sind aus den ersten Kindern schon Jugendliche geworden. So ist es den Verantwortlichen dieser Gruppe ein echtes Anliegen, das Ausbildungs- und Betreuungsprogramm entsprechend neu auszurichten.

Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung; Dies waren die Ziele von 14 Feuerwehr-Kindern und -Jugendlichen, die in Winbuch einen Kurs mit Klaus Inderst (Kampfkunstschule Amberg) gemacht haben. Er unterrichtete sie an zwei Samstagen nach dem vom Bundesjugendministerium geförderten Konzept "Nicht Mit Mir". Sie sollen auch Erwachsenen gegenüber, laut und deutlich Nein sagen, nicht auf Lockmittel hereinfallen, gute und schlechte Geheimnisse unterscheiden, kein Opferverhalten zeigen und erkennen, wie sie sich vor Gewalt schützen können. Dazu wurden einfache und effektive Selbstverteidigungs-Techniken geübt. Damit kann man auch Angriffe erheblich stärkerer Personen abwehren. Selbst der vielleicht lebensrettende Einsatz der Stimme wurde trainiert.

Der Höhepunkt war die letzte Trainingsstunde, zu der die Kinder ihre Eltern, Geschwister, Oma und Opa mitbringen durften, um zu zeigen, was sie gelernt haben. Zum großen Erstaunen der Zuschauer (und manchmal auch der Kinder selbst) demonstrieren sie ihren Selbstbehauptungswillen, indem sie ein normales Fichtenholzbrett mit einem Handballen-Stoß durchschlugen.
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