Fischereiverein setzt Tausende Bachforellen-Brütlinge ein
Nachwuchs in der Lauterach

Vermischtes
Schmidmühlen
06.05.2016
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Sein Engagement bleibt dem Betrachter meist verborgen, weil sich die Erfolge - quasi unsichtbar - unter Wasser einstellen. Der Fischereiverein hat Lauterach und Vils im Ortsbereich von Schmidmühlen wieder neu belebt.

Durch den Besatz mit weniger bekannten Arten wollen die Mitglieder Barbe, Nase und Rutte ein Überleben ermöglichen. Der jüngste Arbeitseinsatz vereinte Erwachsene und Jugend. Sie haben 6000 Bachforellen-Brütlinge in die beiden Flüsse eingesetzt. Geleitet wurde diese Aktion von Hans Eiber, Richard Sander, Eduard Döberl und Manuela Madsen.

Ziel war ein möglichst naturnaher Besatz von drei bis vier Zentimeter langen Brütlingen zur Ergänzung des Eierprogramms im Winter. Dabei waren bereits mehrere Zehntausend Bachforelleneier in der Lauterach ausgebracht worden - diese Art ist hier der Stammfisch - wertvoll, aber auch vielerorts gefährdet. Diese Art reagiert empfindlich auf Verschmutzung und andere ungünstige Veränderungen ihres Lebensraums, der sich in den vergangenen Jahrzehnten in manchen Gewässern verschlechtert hat. Nicht zuletzt durch die Anstrengungen des Fischereivereins kommen in der Lauterach auch Saiblinge, Äschen oder Regenbogenforellen vor, das seltene Bachneunauge, die Mühlkoppe und der Flusskrebs.
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