Gartenbauverein Schmidmühlen hat wieder einen eigenen Gartenpfleger
Verein der grünen Daumen

Der neue Schmidmühlener Gartenpfleger Alfred Reindl (Zweiter von links) mit den beiden Vorsitzenden Petra Tischler (links) und Georg Höfler (Zweiter von rechts) sowie dem ehemaligen Gartenpfleger Michael Koller (rechts). Bild: pop
Vermischtes
Schmidmühlen
13.02.2016
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Langsam nähert sich der Winter seinem Ende. Aber mit dem Aufblühen der ersten Frühlingsblumen werden die Mitglieder des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins wieder aktiv.

Die Gartler gehören zu den größten Vereinen im Markt Schmidmühlen, aber auch im Kreisverband. Er hatte im vergangenen Jahr 443 Mitglieder, darunter etliche Neuaufnahmen. Ein Trend, der seit vielen Jahren anhält. Das Ansehen des Vereins ist hoch. Dies liegt sicher auch an seinem Engagement bei verschiedenen Maßnahmen zur Ortsverschönerung.

Blühende Visitenkarte


Der vor wenigen Monaten verstorbene Ehrenvorsitzende Hans Rubenbauer nannte den Blumenschmuck, den die Mitglieder jedes Jahr an den Brücken anbringen, einst die "blühende Visitenkarte des Marktes". Ein Gewinn für Verein und Ort war das Erntedankfest mit dem Imkerverein. Das Jahr beginnt für die Aktiven mit einer positiven Entwicklung: Mit Alfred Reindl hat der Verein wieder einen ausgebildeten und geprüften Gartenpfleger in seinen Reihen. Diese Aufgabe war über Jahrzehnte eine der wichtigsten Säulen. Es blieb aber nicht aus, dass die einst rührigen Experten des Vereins in die Jahre gekommen sind und diese Arbeit nicht mehr leisten konnten. Umso mehr sind die beiden Vorsitzenden Petra Tischler und Georg Höfler, aber auch der ehemalige Gartenpfleger Michael Koller froh, dass nun Alfred Reindl diese Lücke schließt. Geht es nach dem Führungs-Duo, sollen in den kommenden Jahren noch weitere Gartenpfleger folgen. Solche ausgebildeten Fachleute sind Grundlage einer guten Vereinsarbeit.

Intensive Ausbildung


Regelmäßig hatten die Schmidmühlener Baumschneidekurse angeboten, die stets gut besucht waren. Einziges Manko: Ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort fehlte. Die Ausbildung zum Gartenpfleger sei sehr intensiv, aber auch vielfältig und interessant, berichtete Alfred Reindl bei einem seiner ersten Einsätze im Gemeindegebiet. Gefordert sind auch Kenntnisse über Krankheiten, deren Behandlungsmöglichkeiten, sowie über gesamtökologische Zusammenhänge.

Wer bei der Gartenpflege Unterstützung durch Verein braucht, kann sich an Gartenpfleger Alfred Reindl (09474/95 11 80) wenden.

Baumschnitt: Eine Wissenschaft für sichJeder, der einen Obstbaum im Garten stehen hat, weiß, dass dessen richtiger Schnitt eine Wissenschaft für sich ist. Dabei müssen junge Exemplare anders behandelt werden als alte. Einige wichtige Regeln sind dabei zu beachten. Wird ein Baum unbelaubt, im Frühjahr vor dem Austrieb, geschnitten, produziert er in erster Linie Holz: Das bedeutet, er wird zum Wachsen angeregt. Für den Sommerschnitt ist der ideale Zeitraum von Mitte Juli bis Ende August, wenn der Großteil der Triebe das Wachstum eingestellt hat. Jeder Obstbaum muss individuell geschnitten werden, erklärt Gartenpfleger Alfred Reindl. Der Schnitt hängt von vielen Faktoren ab, über die ein Fachmann Bescheid weiß und helfen beziehungsweise beraten kann. (pop)
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