Größtes Fallschirmmanöver außerhalb des Übungsplatzes
1500 Mann springen

Informationen zur Luftlandeübung hatten JMRC-Kommandeur Oberst Thomas Mackey (links) und Maneuver Manager Ernest L. Roth aus Grafenwöhr bei den Bürgerversammlungen in Schmidmühlen und Emhof parat. Bild: bö
Vermischtes
Schmidmühlen
01.03.2016
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1250 bis 1500 Fallschirmjäger springen am Dienstag, 12. April, um 11 Uhr außerhalb des Truppenübungsplatzes Hohenfels im Raum Eglsee, Höchensee und Mühlberg ab: Es ist die größte Luftlandeübung der US Army in den vergangenen Jahrzehnten außerhalb des Übungsplatzes.

Informationen aus erster Hand zu dieser Militäraktion bekamen die Teilnehmer der Bürgerversammlungen in Schmidmühlen und Emhof vom Kommandeur des Joint Multinational Readiness Center Hohenfels (JMRC) Oberst Thomas H. Mackey und Hauptmann Christopher Bradley, beide von der US Army Hohenfels sowie Maneuver Manager Ernest L. Roth aus Grafenwöhr.

Innerhalb von weniger als zwei Stunden springen bei der Übung Mitte April alle Fallschirmjäger ab. Zu ihnen gehören auch eine britische und eine italienische Kompanie. Als Ausweichtermin hat die US-Armee vorsichtshalber Mittwoch, 13. April, eingeplant.

Bürgermeister Peter Braun bezeichnete die Anwesenheit von Colonel Thomas Mackey als eine besondere Geste von Offenheit, Freundschaft und Partnerschaft zwischen den US-Militärs in Hohenfels und der Zivilbevölkerung. Es war das erste Mal in der langen Geschichte des Übungsplatzes, dass die Amerikaner die Bevölkerung bei einer Bürgerversammlung so umfangreich informiert haben.

Straßensperrungen und TempolimitIm Bereich von Eglsee, Höchensee und Mühlberg will die Army für ihre Luftlandübung zwei Absprungzonen einrichten. Laut Maneuver Manager Ernest Roth gab es dazu bereits Gespräche mit Bundesverteidigungsministerium, Bayerischer Staatsregierung, Regierung der Oberpfalz, Landratsämtern, Polizei, dem Netzbetreiber Eon, Landwirtschaftsamt und Bauernverband.

Die Landwirte im Absprunggebiet informiert die Army am Donnerstag, 10. März, ab 19.30 Uhr im Gasthaus Aumeier in Lanzenried. Während der Übung sind Manöverschätzer vor Ort. Der Abwurf von militärischem Gerät ist nicht vorgesehen. Man plant dass nur Rettungs- und Unterstützungskräfte mit Fahrzeugen unterwegs sind. Die Staatsstraße 2235 zwischen Schmidmühlen und Mühlberg, die Kreisstraße AS 34/SAD 2 sowie kleine Straßen zwischen Lamplhof, Hub, Mühlberg, Eglsee und Höchensee werden aus Sicherheitsgründen kurzzeitig gesperrt.

Die Fallschirmjägereinheiten sollen zu Fuß den Truppenübungsplatz erreichen. Übergangsstellen sind die Brücken in Emhof und Pettenhof. Schiedsrichtergruppen begleiten die Soldaten zu Fuß, um Manöverschäden gering zu halten. "Kampfhandlungen" zur Besetzung der Feldlandebahn bei Emhof (STOL-Airfield) sind erst im Übungsplatz vorgesehen.

An diesem Tag gilt ab mittags bis gegen 18 Uhr auf der Vilstalstraße 2165 zwischen Schmidmühlen und Dietldorf eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. (bö)
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