Imker Bernd Fruth erklärt seine Leidenschaft
Ein interessantes Hobby

Vermischtes
Schmidmühlen
02.09.2016
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Was macht den Reiz der Imkerei aus? Bernd Fruth, Mitglied des Imkereivereins Schmidmühlen, kann diese Frage beantworten: "Jedes Frühjahr beginnt die Aufregung und Nervosität aufs Neue - ob es alle Völker über den Winter geschafft haben, stark genug sind und ob die Königin auch schon wieder ihrer Tätigkeit als Herzstück des Bienenvolks nachgeht."

Für Fruth ist diese Zeit "eine der spannendsten des ganzen Jahres" - aber auch eine, in der die Arbeit wieder aufs Neue beginnt und "ab und an auch stressig" sein kann: "Ich finde es faszinierend, zu sehen, wie der Jahreszyklus eines Bienenvolks ist und wie ich als Imker die stetigen Veränderungen von Tag zu Tag in den jeweiligen Bienenkästen mitverfolgen kann. Das rege Treiben vor dem Flugloch schaue ich mir immer wieder gerne an."

Die Früchte der fleißigen Bienen-Arbeit überraschen auch den Fachmann mich immer wieder. "Für mich ist dieses Hobby auch nach fast drei Jahren noch sehr interessant, weil ich immer wieder etwas Neues dazulerne." Fruth schätzt außerdem den regen Austausch mit den Vereinskollegen, "um eventuell Neuerungen oder Ideen, auch bei mir am Bienenstand, umzusetzen". Nicht zuletzt ist ihm der Schutz der Natur ein Anliegen, der "durch Bienen und deren Haltung vorangetrieben wird."

Wer sich für die Imkerei entscheide, dem müsse freilich bewusst sein, dass er Zeit investieren muss. Derzeit besitzt Fruth zehn Völker, die er in der Bienen-Hochsaison von April bis August wöchentlich mit rund fünf Stunden betreut: "Natürlich variiert das etwas", je nachdem, welche Arbeiten anstehen. "Aber die Zeit kann man aufbringen. Ein besonderes Auge muss man im Mai auf seine Bienen haben - denn in diesem Monat schwärmen sie."
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