In Schmidmühlen sind jetzt First Responder einsatzbereit
Sie helfen schon vor dem Rettungsdienst

Zum offiziellen Einsatzbeginn der First Responder in Schmidmühlen trafen sich (von links): Maximilian Heimler, Julian Decker, FFW-Kommandant Jürgen Ehrnsberger, Sandra Slusarczyk, Bürgermeister Peter Braun, Sandra Schmidt, Christian Renghart, FFW-Vorsitzender und FR-Mitglied, Erwin Wittl, Sabine Bogner, stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführerin, und 2. FFW-Kommandant Mathias Huger. Bild: pop
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Schmidmühlen
03.05.2016
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Nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch für Schmidmühlen ist am Sonntag eine neue Ära angebrochen: Die First Responder (FR) sind dienstbereit. Sie leisten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintrifft und ergreifen lebensrettende Sofortmaßnahmen - stillen Blutungen, geben Sauerstoff, reanimieren. Wenn es nötig ist, fordern sie auch Verstärkung nach. In den vergangenen Monaten wurde der FR-Standort Schmidmühlen geplant - in einer Kooperation mit dem BRK-Kreisverband und der örtlichen Feuerwehr, der die neue Gruppe angehört. Sie verkürzt das versorgungsfreie Intervall: Die Responder wohnen im Markt und sind damit in kürzester Zeit am Notfallort. Die Integrierte Leitstelle Amberg alarmiert sie automatisch zusammen mit dem Rettungsdienst.

Die First Responder sind Mitglieder der Feuerwehr, die speziell in der Notfallmedizin ausgebildet sind. Aktuell sind fünf Helfer im Einsatz: Christian Renghart (Rettungsdiensthelfer), Sandra Schmidt (Rettungssanitäterin), Maximilian Heimler (Rettungssanitäter), Sandra Slusarczyk (Sanitäterin) und Erwin Wittl (Sanitäter). Mitte Mai beendet Julian Decker seine Ausbildung zum Sanitäter und wird das Team dann unterstützen. Im Lauf des Jahres werden noch weitere Kräfte ausgebildet. Die Teamleitung hat Sandra Schmidt übernommen.

Zum Start stehen den Helfern jeweils zwei Notfallrucksäcke, Defibrillatoren (AED) sowie Kindernotfalltaschen zur Verfügung. Ziel ist es, diese Ausrüstung bald noch zu erweitern. Die FR arbeiten rein ehrenamtlich: Für die Bürger entstehen also keine Kosten. Notfallausrüstung und Schutzkleidung werden durch Spenden finanziert. Schmidmühlen steht von Anfang an hinter dem Projekt. Das Rote Kreuz hat es bei organisatorischen Fragen unterstützt, der Gruppe einen Notfallrucksack mit Sauerstoffinhalation und einen Defibrillator (AED) sowie einen Funkmeldeempfänger zur Verfügung gestellt.
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