Kirwagemeinschaft Schmidmühlen feiert "100 minus 90"-Jähriges
Ran an Bulldog und die Maß

Hier bekommt das Wort Zugmaschine doch eine ganz neue Bedeutung zu: Beim Bulldogziehen mit Anhänger ging's ordentlich zur Sache. Bilder: bjo (2)
Vermischtes
Schmidmühlen
13.07.2016
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Das war kein gewöhnliches Fest. Aber es war ja auch kein gewöhnlicher Anlass. Mit Gaudi-Wettbewerben wie Bulldog-Ziehen oder Maßkrugstemmen feierte die Kirwagemeinschaft Schmidmühlen ihr "100 minus 90"-Jähriges.

Dieser runde Geburtstag begann mit einem Festgottesdienst mit Pfarrer Werner Sulzer. Danach ging es, musikalisch begleitet von Hoarscharf, in den Salzstodel, wo ausgelassen gefeiert wurde.

Spiel ohne Grenzen


Fürs "Spiel ohne Grenzen" hatte sich das Oberkirwapaar Leonie Schwab und Matthias Segerer einiges ausgedacht. Sehr zur Freude der Zuschauer, die sich trotz der heißen Temperaturen einfanden.

Kirwagemeinschafts-Vorsitzender Josef Pirzer bedauerte, dass einige Teams kurzfristig abgesagt hatten, freute sich aber umso mehr über die sechs Mannschaften, die antraten: Imkereiverein Schmidmühlen, Trachtenverein Schmidmühlen, Faschingskomitee Schmidmühlen, Kirwaleut Pilsheim, Burschenverein Pilsheim und die eigene Mannschaft Kirwaleut Schmidmühlen.

Alle zeigten vollen Einsatz, als es darum ging, eine Person im Schubkarren und über eine Wippe zu befördern, um einen Maßkrug mit Wasser zu füllen. Hier war vor allem Gleichgewicht gefragt. Beim Bierkastenstapeln wurde mit allen Hilfsmitteln gearbeitet, um möglichst weit zu kommen.

Eine staubige Sache war der Hürdenlauf: Zuerst ging es über zwei Hürden und Strohballen, bevor in einem Strohhaufen vier Kartoffeln gesucht werden mussten. Geschicklichkeit zeigten die Teilnehmer beim Hufeisenwerfen.

Lautstark angefeuert


Mit voller Kraft ging es an einem Bulldog mit Anhänger, der über eine vorgegebene Strecke zu ziehen war. Geschicklichkeit und Teamarbeit war gefragt, um auf Kommando gleichzeitig zu hüpfen. Am Ende wurde je ein Teilnehmer pro Mannschaft ausgewählt fürs Maßkrugstemmen. Trotz lauter Anfeuerung und größter Anstrengung ging dann doch bei dem einen oder anderen die Hand nach unten.

Burschen nicht zu schlagen


Nach der Auswertungen aller Spiele wurden die Gewinner ermittelt und erhielten Essen- und Getränkegutscheine. Den ersten Platz erreichte der Burschenverein Pottenstetten mit 51 Punkten vor dem Imkerverein Schmidmühlen (49) und dem Faschingskomitee Schmidmühlen (48).

Bei Kaffee und Kuchen konnte man sich dann von den Strapazen erholen. Ab 18 Uhr sorgte "Krach Bumm Fürchterlich" für Unterhaltung. Die Kirwagemeinschaft war am Ende hoch zufrieden mit ihrem Geburtstagsfest.
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