Nach 30 Jahren den Vorsitz abgegeben
In Winbuch ist die Ära Bürzer beendet

Die Jagdgenossenschaft Winbuch hat neu gewählt (vorne, von links): Alfons Weigert jun., Engelbert Edenharter, Josef Bürzer und Christian Metz sowie (hinten, von links) Egid Lutter, Bürgermeister Peter Braun, Josef Justinger, Jagdpächter Johann Schmid, Michael Feuerer und Martin Bäuml. Bild: bö
Vermischtes
Schmidmühlen
13.04.2016
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Winbuch. Einen Generationswechsel hat es in der Jagdgenossenschaft Winbuch gegeben: Nach 30 Jahren und einem Tag hat der 86-jährige Josef Bürzer den Vorsitz abgegeben. Drei Jagdvergaben und eine Pachtverlängerung fielen in seine Amtszeit. Es sei manchmal keine leichte Aufgabe, Mittler zwischen Grundbesitzern und Jagdpächtern zu sein, merkte Bürzer an: "Aber wir haben immer eine einvernehmliche Lösung für beide Seiten finden können." Das Revier umfasst 650 Hektar.

Für die Jagdgenossen dankte 2. Vorsitzender Josef Justinger mit Urkunde und Geschenk: "Josef Bürzer hat mit seiner Arbeit zum Wohle der Jagdgenossenschaft auch dazu beigetragen, dass diese Einrichtung zu unserem Dorf dazugehört wie die Vereine." Vonseiten des Marktes würdigte Bürgermeister Peter Braun die Arbeit Bürzers. Zu dessen Nachfolger wurde Christian Metz gewählt. Zum zweiten Vorsitzenden bestimmte die Versammlung Josef Justinger. Beisitzer sind Michael Feuerer und Egid Lutter. Die Kassen- und Schriftführung hat weiter Engelbert Edenharter. Kassenprüfer sind Alfons Weigert jun. und Martin Bäuml.

Aus der JagdversammlungJagdpächter Johann Schmid informierte, dass wegen des nassen Winters ohne großen Frost die Jagd recht schwierig gewesen sei. Als Konsequenz aus dem Verbissgutachten wurde ein Stück mehr Rehwild in den Abschussplan aufgenommen. Mit einem Teil des Jagdpachtschillings werden Wege ausgebessert. Dafür sagte Bürgermeister Peter Braun die Unterstützung des Marktes zu. Dieser trägt die Unterhaltsplicht für zwei Schotterwege. Die Jagdgenossen beschlossen, heuer zwei Euro pro Hektar als Jagdpacht an die Grundstücksbesitzer auszuzahlen. Der Restbetrag fließt in den Wegebau. Jagdgenossen, die sich den gesamten Anteil auszahlen lassen wollen, müssen dies schriftlich oder zur Niederschrift bis Sonntag, 15. Mai, bei Jagdvorsteher Christian Metz oder Kassier Engelbert Edenharter beantragen. (bö)
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