Oldtimer-Treffen zur Winbucher Kirwa
Wenn die loslegen, zittert alles

Auf diesem Bulldog hat die ganze Familie Platz. Bild: bjo
Vermischtes
Schmidmühlen
30.08.2016
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154 blitzblank polierte Liebhaberstücke. Eines schöner als das andere. Kein Wunder, dass beim Anblick der alten Schlepper, Unimogs und Motorräder die Herzen der Taubenbachtaler Oldtimerfreunde und ihrer Gäste höher schlugen.

Winbuch. Fester Bestandteil der Kirchweih in Winbuch ist alle zwei Jahre das Oldtimer-Treffen mit einer Rundfahrt. Wie immer half bei diesem Fest die gesamte Dorfgemeinschaft zusammen. Aus dem ganzen Landkreis und weit darüber hinaus reisten nicht nur die Teilnehmer, sondern auch Gäste an, um Technik-Schätzchen aus vergangenen Jahrzehnten zu begutachten. In diesem Jahr wurden 154 Exemplare vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Szene gesetzt, die anschließend zu einer Tour durch den Ort starteten.

Applaus für Raritäten


Natürlich dürfen bei einem solchen Treffen fachkundige Schraubergespräche nicht fehlen. Auch manche Rarität gab es zu bestaunen - vom Fendt bis zum Schlüter. Punkt 14 Uhr machte sich der lange Tross bei herrlichem Sonnenschein auf den Weg. Einige Teilnehmer hatten ihre Oldtimer mit Blumen geschmückt, und so gab es vom Publikum am Straßenrand viel Beifall.

Oldtimervereine kamen aus Schlicht, Kallmünz, Amberg-Schäflohe, Pettenreuth, Buchenlohe, Steinberg, Högling, Windmais, Lukahammer, Meßnerskreith, Schwandorf, Birgland, Happurg, Fichtelbrunn und Utzenhofen. Natürlich waren auch die Gastgeber aus Winbuch dabei.

Feierlich eröffnet wurde der Kirwasonntag mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Jose Mattus in der Filialkirche. Beim anschließenden Frühschoppen unterhielten die Übler Boum. Beim Mittagessen hatte die Dorfgemeinschaft im wahrsten Sinne alle Hände voll zu tun, um die Menschenmenge zu verköstigen. Schon in den frühen Morgenstunden waren die ersten Fahrzeuge auf dem Festplatz vorgefahren - nicht nur Bulldogs, sondern auch Unimogs und Motorräder. Erfahrungen wurden ausgetauscht, und auch manches Fachgespräch geführt, bevor die Motoren angeworfen wurden. Erkenntnis eines Zaungasts: "Da zittert ja alles, wenn die loslegn." Hocherfreut war Vorsitzender Xaver Popp über den Andrang: Die Festwiese schien fast zu klein. Auf der Rundfahrt ging es durch Winbuch nach Greining und wieder zurück zum Festplatz. Viele Zuschauer säumten die Ortsdurchfahrt, im Umkreis von einem Kilometer gab es keinen freien Parkplatz.

Utzenhofen am stärksten


Vorsitzender Xaver Popp zeichnete die Vereine mit den meisten Teilnehmern aus: 1.Platz Utzenhofen mit 23 Fahrzeugen, 2. Platz Högling (22), 3. Platz Schäflohe (14). Danach wurde im Dorfgemeinschaftshaus bei Kaffee, Kuchen oder einer Halben gefeiert, begleitet von den Salleröder Boum. Am Montag war die Jugend aus Winbuch beim Kirwabärtreiben aktiv, ehe ab 20 Uhr das Lexengangerl Trio aufspielte und der Baum verlost wurde.
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