Schmidmühlen feiert sein Bergfest
Schatzsuche auf dem Kreuzberg

Viele Gläubige waren bei strahlendem Sonnenschein auf den Kreuzberg gepilgert. Bilder: bjo (2)
Vermischtes
Schmidmühlen
25.05.2016
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Zu diesem Anlass kommen viele auswärts wohnende Schmidmühlener zurück in ihre alte Heimat: Das Dreifaltigkeitsfest lockte bei bestem Sonnenschein viele Wallfahrer auf den Kreuzberg.

Alljährlich feiert die Pfarrei Schmidmühlen am Sonntag nach Pfingsten ihr Kreuzbergfest. Prediger und Hauptzelebrant war diesmal Direktor Gerhard Pöpperl, der Verantwortliche für Berufungspastoral in der Diözese. Den Gottesdienst vor der Grotte umrahmte die Blaskapelle St. Ägidius.

Von der Pfarrkirche aus führte eine Prozession zur Kreuzbergkirche. Konzelebrant Pfarrer Werner Sulzer freute sich über zahlreiche Pilger, allen voran die Fußwallfahrer aus Adertshausen und Hohenfels, die mit ihrem Marsch alten Gelübden folgen. Auch Gläubige aus Hochdorf waren gekommen und stifteten für die Grotte eine Kerze.

An historischem Ort


In seiner Festpredigt sagte Gerhard Pöpperl: "Wir befinden uns an einem historischen Ort. Ich möchte mit Ihnen allen auf Schatzsuche gehen, auf einen Schatz, der über 1600 Jahre alt ist." Dieser sei im Jahr 381 vergraben worden - nicht in Schmidmühlen, sondern in Konstantinopel, und zwar mit Worten. Der Schatz sei der Glaube an den dreifaltigen Gott. "Wir sollen das Versprochene lieben, achten und ehren. Dies ist in dem Schatz in Konstantinopel niedergeschrieben". Pöpperl betonte auch: "Wir können nicht für uns allein Kirche sein. Wir brauchen alle: Ohne Eheleute kein Priester und ohne Priester keine Eheleute. Ohne Ehrenamtliche keine Kirche und keine Kirche ohne Ehrenamtliche." Bei den Fürbitten wurden mehrere Kerzen entzündet. Der Abschluss des festlichen Gottesdienstes war das gemeinsame Lied "Großer Gott, wir loben dich".

Blick ins Tal


Danach gab die Blaskapelle St. Ägidius ein Standkonzert. Viele Besucher ließen sich an den Tischen nieder, um sich eine Bergmaß und Bratwürste vom Rost zu kaufen. Verantwortliche dafür war wieder die Kirwagemeinschaft Schmidmühlen. Viele genossen den Blick vom Kreuzberg ins Vils- und Lauterachtal oder in ihre ehemalige Heimat, die nun im Truppenübungsplatz liegt.
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