Schmidmühlener Garde bereitet sich auf die Saison vor
Auch Gaudi ist hartes Training

Auch wenn sie noch keine Uniformen tragen, erkennt man schon: Hier trainiert die Schmidmühlener Garde. Bilder: bjo (2)
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Schmidmühlen
18.12.2015
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Gardetanz ist auch Akrobatik. Für die Hebefiguren ist gegenseitiges Vertrauen besonders wichtig. Aber das ist kein Problem: Die Schmidmühlener Gardemädchen sind längst eine eingeschworene Truppe.

Andere Vereine feiern momentan Weihnachten. Das Faschingskomitee Schmidmühlen denkt derweil schon an Fasching. Der fordert jetzt schon einiges an Fleiß und Schweiß.

Das gilt vor allem für die Garde. Die zwölf Mädchen trainieren bereits seit Mai. Ihren ersten Auftritt haben sie beim Silvesterball in Kreuth. Dort zeigen sie auch ihren Showtanz - bis dahin ein streng gehütetes Geheimnis. Die Schmidmühlener Garde hat bereits seit mehreren Jahren einen festen Kern. Viele der Mädchen sind hier schon lange aktiv und aus der Truppe nicht wegzudenken. Als Neuzugang ist heuer Lena Werner dazugestoßen, die zuvor aber schon ein paar Jahren im Elferrat aktiv war.

Viel Arbeit im Vorfeld


Die Garde, das sind Marion Bauer, Vanessa Liebchen, Juliane Vogl, Jessica Graf, Marina Sachsenhauser, Kerstin Söldner, Leonie Schwab, Stefanie Wells, Eva Riepl, Christina Spies, Kathi Müller und Lena Werner. Was sie tun, ist nicht nur Gaudi im Fasching: Dahinter steckt auch ziemlich viel Arbeit und Schweiß. Die Choreografie hat wieder Marion Bauer übernommen. "Ein passendes Motto für den Showtanz in diesem Jahr zu finden, war nicht einfach", berichtete Bauer - schließlich wolle man an die Erfolge der vergangenen Saison anknüpfen.

Viele Tag- und Nachtstunden hat die Choreografin investiert, um die richtige Musikauswahl zu treffen. Dann musste sie Figuren und Takte auszählen und dazu die passenden Schritte für Gardemarsch und Showtanz austüfteln. Im Mai lud Bauer die Mädchen zur ersten Besprechung ein und stellte ihre Planungen vor.

Showtanz noch geheim


Mit dem ersten Training begann wieder die Stärkung der Muskulatur. "Dabei wurde ordentlich gedehnt, bevor es mit dem eigentlichen Tanztraining losging", betonte Marion Bauer. Neben dem Training für Kondition, Ausdauer und Gelenkigkeit werden zwei Tänze einstudiert und trainiert: ein traditioneller Gardetanz nach Melodien verschiedener Schlager und ein flotter Showtanz, dessen Motto noch nicht verraten wird. Bauer sagt dazu nur so viel: "Wir wollen die Bevölkerung überraschen und hoffen, dass es wieder ein Erfolg für das Faschingskomitee wird und wir die Ballbesucher begeistern können." Natürlich gibt es dazu die passenden Kostüme, an denen die Hofschneiderin bereits arbeitet. Zweimal die Woche trainieren die Tänzerinnen. Hebefiguren sind ein Baustein ihres Auftritts und müssen ebenfalls geprobt werden. Dabei ist auch Akrobatik gefragt: Das erfordert viel gegenseitiges Vertrauen.

Lachpausen müssen sein


Noch läuft nicht alles rund bei den Proben. Dann unterbricht Marion Bauer die Musik aus dem CD-Player und gibt das Kommando "alles noch einmal - und haltet die Tanzpositionen ein. Zählt bei den einzelnen Passagen mit und achtet auf den Abstand zur Partnerin". Ein Vorteil im Training ist, dass die Truppe inzwischen ein eingeschworenes Team ist. Deshalb kommt auch der Spaß nicht zu kurz - "Lachpausen" müssen immer wieder sein.

Die Mädchen freuen sich jetzt auf die neue Saison. Viele Auftritte warten auf sie, meist am Wochenende. Teilnehmen wird die Garde am Silvesterball in Kreuth, am Landkreisball, beim Gardetreffen und natürlich auf Veranstaltungen in Schmidmühlen. Dazu kommen die Aktionen des Faschingskomitees mit Komiteeball, Wilderer-Ball, Seniorenfasching und Kehraus, sowie die Teilnahme an den Faschingszügen in Dietldorf, Rieden und am Faschingsdienstag in Schmidmühlen.
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