Schmidmühlener Jugendforum stellt fest
Zeit des Ansturms ist vorbei

Eine Szene vom Kinderfest 2015 in Emhof, das auch aus den vom Jugendforum verteilten Mitteln finanziert wurde. Archivbild: pop
Vermischtes
Schmidmühlen
18.04.2016
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Einmal im Jahr kommen die Jugendleiter, Vereinsvorstände oder Betreuer von Jugendgruppen als Jugendforum zu einer Sitzung zusammen. Die Teilnahme ist Pflicht, um in den Genuss der Jugendförderung der Gemeinde zu kommen. Eingeladen hatte zu dieser Versammlung der Jugendbeauftragte Stefan Dirmeier.

Stellvertretende Bürgermeisterin Eva Eichenseer dankte eingangs allen Vereinen, in denen Jugendarbeit geleistet wird. Seit 2003 gebe es das Jugendforum als feste Einrichtung in Schmidmühlen, verbunden mit einer finanziellen Förderung für die Jugendarbeit. Auch in Zeiten "knapper Kassen" habe der Marktrat an dieser Förderung festgehalten. Das gelte auch für heuer. Besonders vor dem Hintergrund es Ferienprogramms habe sich im Sommer dieses Modell als tragfähig erwiesen.

Daran werde die Gemeinde festhalten, wenn auch inzwischen sich durchaus bei den Veranstaltungen die Geburtenrückgänge bemerkbar machen würden. Diese Erfahrung haben inzwischen vieler Jugendleiter. Zu den Veranstaltungen kämen in der Summe nicht mehr so viele Kinder wie anfangs. Deshalb wurde zur die Überlegung zur Diskussion gestellt, nicht abgerufene Restbeträge aus dem Förderbetrag von 5000 Euro nach der entsprechenden Abrechnung gleichmäßig unter allen teilnehmenden Vereinen aufzuteilen. Eichenseer sagte zu, dieses Anliegen auf einer der nächsten Marktratssitzungen zu thematisieren.

Die ModalitätenDie Kommune fördert die Jugendarbeit in den Vereinen mit einer pauschalen Zuwendung. Eingesetzt werden soll sie speziell auch für die Aus- und Fortbildung von Jugendleitern.

Um in den Genuss dieser finanziellen Unterstützung zu kommen, ist die Teilnahme an einer Sitzung des Jugendforums erforderlich. In dieses Gremium bringen sich die Jugendarbeit leistenden Vereine, der Bürgermeister (oder Stellvertreter) und der Jugendbeauftragte der Kommune ein.

Um für die Jugendförderung infrage zu kommen, muss die Gemeinnützigkeit nachgewiesen werden. Schmidmühlen stellt in seinem Haushalt maximal 5000 Euro dafür zur Verfügung. (pop)
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