Schmidmühlener pilgern zum Habsberg
Drei Kniefälle zu Ehren Mariens

Vermischtes
Schmidmühlen
19.08.2016
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119 Fußwallfahrer aus der Pfarrgemeinde Schmidmühlen und Umgebung pilgerten 25 Kilometer von Schmidmühlen zur Wallfahrtskirche Maria Heil der Kranken auf den Habsberg. Die Sanitäter Rupert und Albin Koller von der Sanitätsgruppe Rohrbach begleiteten sie mit einem Sanka, Rita Geitner nahm in einem Begleitfahrzeug Gepäck mit. Urlaubsvertreter Pfarrer Jose Mattus aus Indien, der auch selbst mitging, erteilte der Gruppe zum Abmarsch den Pilgersegen. Mit Wallfahrtsleiter Johann Bauer ging es singend und betend entlang des Lauterach-Fahrradwegs bei sehr heißen Temperaturen nach Adertshausen. Hier spendierte Adolf Söldner jun. Getränke. Hohenburg und Allersburg waren weitere Stationen vor der Rast in Ransbach, zum ersten Mal mit Brotzeiten, Kaffee und Kuchen in der Maschinenhalle von Familie Winter. Bürgermeister Peter Braun hatte kostenlos den Toilettenwagen der Gemeinde nach Ransbach transportieren lassen. An der Schranke zum Truppenübungsplatz setzten die Pilger ihren Fußmarsch fort, begleitet von Norbert Wittl von der US Army. Nach dem Verlassen des Militärgeländes wurde der erste Kniefall gebetet, zum Gruß der Gottesmutter: Dies geschah ganz nach alter Überlieferung an insgesamt drei Stellen, wo sich in früheren Jahren den Pilgern die Wallfahrtskirche zeigte. In den Kirchen und Kapellen, an denen die Gläubigen vorbeimarschierten, läuteten die Glocken. Betend erreichten die Pilger kurz nach 18 Uhr ihr Ziel, die Wallfahrtskirche, wo sie Dekan Elmar Spöttle mit der Habsberger Prozessions-Madonna empfing. Weitere Schmidmühlener stießen noch mit dem Auto oder Bus zu der Gruppe. Dem Wallfahrtsgottesdienst mit Weihbischof Dr. Josef Graf aus Regensburg, begleitet von den Schmidmühlner Sängerinnen und Lena Färber auf der Orgel, schloss sich zum Abschluss eine Lichterprozession an. Bild: bjo

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