Wild und mit Besen bewaffnet
Hexenschar treibt zum 47. Mal ihr Unwesen

Vermischtes
Schmidmühlen
06.02.2016
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Das war am Freitag wieder eine tolle Sache. Zum 47. Mal waren die Hexen in Schmidmühlen unterwegs. Einladen braucht man dazu nicht extra, erzählt Chefin Martina Vierl. Denn die Hexenschar ist mit der Zeit gegangen. "Da wird nur noch gesimst oder ein Whats-App abgesetzt. Das reicht aus, um alle zusammenzurufen". Traditionell geblieben ist nur noch der Besen, denn den braucht man ab und zu, um manch widerspenstigen Herren in die Parade zu fahren. Um "Oans" trafen sich die Weiber beim Zöllist in der Langbruck, so wie dies eben seit 1969 abläuft. Dass die selbstbewussten Damen überall zuvorkommend bedient und hofiert wurden, ist natürlich bei der geballten Frauenpower eine Selbstverständlichkeit. Anlegen sollte man sich mit dieser Spezies an diesem Tag lieber nicht. "Etwa ein Dutzend Einkehrstationen standen auf der Besuchsliste", erzählt Martina Vierl, die seit zehn Jahren das Regiment führt. Stationen waren unter anderem das Rathaus, Banken, Arztpraxen oder Geschäfte. Zu später Stunde, nach dem Verbrennen der Strohhexe zum Zeichen des Winteraustreibens am Hammerplatz, fielen die wilden Damen bei der Schwarzen Nacht der CSU beim Ochsenwirt ein. Bild: bö

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