Vertragsungterzeichnung mit Telekom für die zweite Ausbaustufe
Noch mehr schnelles Internet

In den vergangenen Tagen haben die Vertreter der Deutschen Telekom und Bürgermeister Peter Braun den Vertrag für die 2. Ausbaustufe der DSL Versorgung im Gemeindegebiet von Schmidmühlen unterzeichnet (von links): Josef Markl von Telekom Technik, Bürgermeister Peter Braun und Stefan Hanke vom Infrastrukturvertrieb Telekom Deutschland. Bild: bö
Wirtschaft
Schmidmühlen
30.09.2016
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Die zweite Stufe zum Ausbau für schnelles Internet beginnt in Schmidmühlen nächstes Frühjahr. Die Kosten dafür wurden im Rathaus bei der Vertragsunterzeichnung mit etwa 280 000 Euro beziffert.

(bö) Derzeit läuft Stufe eins an mehreren Baustellen. Man rechnet damit, so Bürgermeister Peter Braun, dass diesen Bereich bis Jahresende freigeschaltet werden kann. Vertreter der Deutschen Telekom und Braun haben in den vergangenen Tagen das Vertragswerk unterschrieben.

Direkt ins Haus


34 Haushalte, vornehmlich Unternehmen, Firmen, Selbstständige und Handwerksbetriebe können dann Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen. An einigen Adressen wird die Glasfaser direkt ins Haus verlegt (FTTH), dadurch sind Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s möglich.

Die Telekom wird bei diesem Abschnitt rund elf Kilometer Glasfaser benötigen und zwei Multifunktionsgehäuse in Harschhof und Sinzenhof neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Ausbaustufe zwei umfasst die Ortsteile Galching, Sinzenhof, Pettenhof, Vilshof, Harschhof, Ofen und Birkenhof. Das neue Netz der Stufe zwei wird ab Herbst 2017 so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Ein Standortvorteil


"Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So ermöglichen wir unseren Bürgern in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet", sagte der Bürgermeister. "Für Arbeitnehmer mit Home Office, Selbstständige und unsere Unternehmen bringt höheres Tempo enorme Vorteile. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt."

"Wir danken dem Markt Schmidmühlen für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzen", so Josef Markl von Telekom Technik. Stefan Hanke, vom Infrastrukturvertrieb Telekom Deutschland, ergänzte: "Wir versorgen Schmidmühlen mit der neuesten Internet-Technik und machen den Markt damit zukunftssicher."

Firma gesucht


Die Telekom steigt nun in die Feinplanung zum Ausbau ein. Zugleich werden eine Firma für die Tiefbaumaßnahmen ausgesucht, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Kabel verlegt und die Multifunktionsgehäuse stehen, erfolgt der Anschluss ans Telekom-Netz. In der Regel vergehen zwischen Vertragsabschluss und Buchbarkeit der Anschlüsse zwölf Monate. Der DSL-Ausbau wird mit 90 Prozent vom Freistaat Bayern gefördert.

Die Telekom investiert wie kein anderes Unternehmen in den Ausbau von schnellen Internetanschlüssen. Dafür gibt sie jährlich bis zu vier Milliarden Euro aus. Wo sie den Ausbau nicht aus eigenen Mitteln finanzieren kann, spricht sie mit Kommunen über Kooperationsmöglichkeiten und bündelt diese im Programm "Mehr Breitband für Deutschland". Seit 2008 wurden über 5000 Kooperationsverträge im ganzen Bundesgebiet geschlossen. Knapp zwei Millionen Haushalte erhielten auf diese Weise schnelles Internet zusätzlich zum Eigenausbau der Telekom. Das Unternehmen hat dafür über 24 000 Kilometer Glasfaser verlegt und mehr als 14 000 Multifunktionsgehäuse aufgestellt - die grauen Verteilerkästen am Straßenrand, erläuterten die Verantwortlichen.

Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt.Bürgermeister Peter Braun
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