27 Jahre lang war sie die Vorsitzende des Ortsvereins Schnaittenbach der
Frauen bringen SPD voran

Einen neuen Vorstand hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Schnaittenbach (von links): Vorsitzende Ute Pirke, Annette Rieck-Silio, Marianne Hartmann, Ute Strobl, Melanie Zerhau, Roswitha Kopera, Bärbel Grützner und 2. Bürgermeister Uwe Bergmann. Bild: ads
Lokales
Schnaittenbach
28.01.2015
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Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). Nun stellte sich Bärbel Grützner bei der Hauptversammlung nicht mehr für diesen Posten zur Verfügung. Ihre Nachfolgerin heißt Ute Pirke.

(ads) Melanie Zerhau wurde bei der Zusammenkunft im Gasthaus Saller zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Schriftführerin bleibt Marianne Hartmann. Als Beisitzerinnen fungieren Annette Rieck-Silio, Ute Strobl, Roswitha Kopera und Bärbel Grützner. Alle wurden einstimmig gewählt.

Grützner dankte ihren Wegbegleiterinnen für die stetige Unterstützung. "Gerne gebe ich den Vorsitz nun in jüngeren Hände", betonte Grützner. Ute Pirke sei eine würdige und engagierte Nachfolgerin. Als Seniorenbeauftragte bleibt Grützner aber weiterhin im Ortsvorstand aktiv und übernimmt weiterhin ihr Steckenpferd, die aktive Seniorenbetreuung.

2. Bürgermeister Uwe Bergmann sah die AsF als wichtiges Standbein sowohl des SPD-Ortsvereins als auch der städtischen Vereinsgemeinschaft. Beispielhaft nannte er die Beteiligung am Weihnachtsmarkt, das Behindertenbuchbergfest oder die Seniorennachmittage. Diese Veranstaltungen seien eine Bereicherung des städtischen Veranstaltungskalenders und untrennbar mit Bärbel Grützner verbunden.

Weibliche Sichtweisen

"Die SPD ist dank der AsF auch weiblich und kein reiner Männerverein. Schließlich steht unser Ortsverein mit einem Frauenanteil von 35 Prozent im Vergleich zu anderen Parteien sehr gut da", stellte Bergmann fest. Er wertete es als Gewinn, dass die SPD mit einer eigenen Arbeitsgemeinschaft Frauen-Themen bearbeite und weibliche Sichtweisen einbringe. Pirke ermunterte die Frauen, sich in die Politik einzumischen und ein eigenes Profil zu entwickeln.

Erfolgreiche politische Arbeit gelinge der SPD nur durch gemeinsame Netzwerkarbeit auf verschiedenen Ebenen und mit den Vereinen vor Ort sowie durch die Einbeziehung des Sachverstands und der vielfältigen Erfahrung von Frauen. "Frauen haben einen eigenen Blick auf die Dinge - ein Element, das die SPD schon immer vorangebracht hat", sagte die neue Vorsitzende.

Die Themen der AsF seien vielseitig. Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Schulbildung und Ausbildung sowie Chancengerechtigkeit zwischen Mann und Frau seien von nachhaltiger Bedeutung. Gleichstellung im Beruf, berufliche Förderprogramme, Mindestlöhne und finanzielle Absicherung im Alter gerade für Frauen erachtete Pirke als unabdingbar. "Altersarmut darf nicht weiblich sein", forderte sie.

Ferienbetreuung geplant

Pirke hoffte auf eine Wiederauflage der Überraschungswoche. Eine jeweils einwöchige Betreuung in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien unter der Leitung der Arbeiterwohlfahrt erachtete sie als Bereicherung für die Familien, die auf große Resonanz stoßen werde. Die Situation bei den Kinderspielplätzen wolle man demnächst genauso erörtern wie die Lage bei den Frauenarbeitsplätzen vor Ort. Folgende Termine stehen an: Freitag, 20. März, Ausbuttern im Alten Rathaus; Samstag, 21. März, Fahrradbasar und Bockbierfest.
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