Arbeitsplatz-Entwicklung positiv

Lokales
Schnaittenbach
20.01.2015
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Schnaittenbach ist 2014 ein gutes Stück in seiner Entwicklung vorangekommen. Beim Neujahrsempfang von Stadt und Pfarrei hob Bürgermeister Josef Reindl die gute Zusammenarbeit im Stadtrat, aber auch den hohen Wert der Vereine für ein gutes Miteinander hervor.

"Unsere Vereine sind das Herzstück unserer Stadt. Deshalb sollten wir viel öfter das Wort Dank in den Mittelpunkt stellen", betonte Reindl bei der Veranstaltung im Vitusheim. Er würdigte alle, die sich das ganze Jahr politisch, kulturell oder sozial für die Gemeinschaft engagieren und so einen enormen Beitrag für ein Miteinander in der Gesellschaft leisten.

Reindl sieht in einem guten Einvernehmen im Stadtrat und mit der Verwaltung eine gute Chance für Schnaittenbach, "vor allem dann, wenn man sich nicht schon zu Beginn dieser Wahlperiode für 2020 positioniert". Er erinnerte an die 60-Jahr-Feier der Stadterhebung. Mit dem neu gestalteten Georg-Landgraf-Platz habe Schnaittenbach wieder einen Brunnen. Mit der Bestellung eines Hilfeleistungs-Löschfahrzeugs habe man einen Teil des Feuerwehr-Fahrzeugkonzeptes umgesetzt.

Wichtige Schritte

Der endgültige Ausbau der Georg-Kellner-Straße, verschiedenste Sanierungsmaßnahmen, der Grundsatzbeschluss für ein städtebauliches Entwicklungskonzept und die Weiterentwicklung der Dorferneuerung Kemnath stellen nach Reindls Überzeugung wichtige Schritte dar. Als Großprojekt in der erfolgreichen Nutzung der regenerativen Energie erweise sich die Weiterführung der AOVE-Fernwärmeleitung in Kemnath. Beachtlich sei der Beginn des Radwegebaus zwischen Wernberg und Holzhammer, bemerkenswert die Kehrtwende der Firma AKW, für 25 Millionen Euro ein neues Sand- und Mahlwerk zu errichten. Reindls Dank galt allen Betrieben für ihren Einsatz zur Sicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze. Besondere Erwähnung fanden die bevorstehende Ansiedlung des Fliesenlegerbetriebs Schmarander, der Neubau der Schreinerei Straub und der Falknerei Kollitsch oder der Verbleib der SES-Nachfolgefirma ETS mit dem Erweiterungsbau der Firma Hirsch im Gewerbegebiet. "Damit einher geht eine weiterhin positive Arbeitsplatz- und zumindest nur stagnierende Bevölkerungs-Entwicklung", stellte er fest.

Wunschliste für 2015

Reindl formulierte seine Wunschliste für 2015. Die Personalentwicklung in seiner Verwaltung solle wieder in ruhigere Gewässer münden, die Stadt große Schritte vorankommen bei der Verfügbarkeit günstigen Baulands für junge Familien im Ostfeld I und bei der Dorferneuerung oder die örtliche Mittelschule mittels Prolongation des neuen Verbundvertrags stabilisiert werden. (Im Blickpunkt)
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