Auf der Loh wird bald saniert

Lokales
Schnaittenbach
22.09.2015
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Die erste Sitzung nach acht Wochen Sommerpause hat den Stadträten gleich viel Stehvermögen abverlangt. Allein eine Stunde wurde über die Neugestaltung des Straßenabschnittes Auf der Loh diskutiert.

Es ging um den Zuwendungsantrag, den Abschluss eines Architektenvertrages und die Genehmigung des Entwurfes. Das gewichtige Vorhaben beschäftigt das Gremium schon länger.

Vier Varianten

Vier mögliche Varianten hat Diplomingenieur Michael Dittmann vom gleichnamigen Architekturbüro in Amberg dem Stadtrat vorgestellt - und ausführlich erläutert. Entschieden hat sich das Gremium mit 15:1 Stimmen für die sogenannte Variante vier. Diese Version wurde beschlossen, samt der Pläne, der Baubeschreibung und der Kostenberechnung für die komplette Neugestaltung der Ortsstraße Auf der Loh. Zugleich wurde die Verwaltung beauftragt, nach Vorliegen der entsprechenden Unterlagen den Förderantrag der Regierung der Oberpfalz vorzulegen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme bezifferte Bürgermeister Josef Reindl mit 860 000 Euro, abzüglich staatlicher Zuschüsse. Geplant ist eine Sanierung von der Kick-Rasel-Straße bis zum Bischof-Rosner-Platz. Mit der Neugestaltung des Abschnittes Auf der Loh wird - vom Gremium entschieden - das Architekturbüro Dittmann in Amberg beauftragt.

Im Detail handelt es sich um eine Maßnahme im Zuge der Ortskernsanierung. Mehrere Varianten wurden im Vorfeld erörtert, wobei es in erster Linie um die Einbeziehung des Seniorenheimes, Grünflächen, Baumreihen, Bordsteinhöhe, Verkehrssicherheit und -beruhigung und um 16 neue Parkplätze in diesem Abschnitt, ging.

Erneuerung der Gehsteige

Bis zur nächsten Stadtratssitzung in vier Wochen wurde der vorgesehene Vergabebeschluss für die Sanierung der Gehwege in der Blumenstraße und Teilbereich des Gehweges an der Hauptstraße hinausgeschoben. Die Auftragssumme bezifferte vorher Bürgermeister Josef Reindl mit rund 41 000 Euro. "Das ist auch das wirtschaftlich günstigste Angebot gewesen, unterbreitet von der Firma Pürner aus Schnaittenbach."

Die Stadtverwaltung sehe keinen Hinderungsgrund, die geplanten Arbeiten an die Firma zu übergeben. Gleichwohl war der Stadtrat der Meinung, man solle bei der Regierung der Oberpfalz und Architekten nachhaken und klären, ob bei städtebaulichen Maßnahmen Zuschüsse zu erwarten seien. In vier Wochen werde der Auftrag vergeben.

Die Änderung der Wasserabgaben- und der Entwässerungssatzung ab 2016 winkten die Stadträte einstimmig durch. Die Wassergebühr wird demnach auf 1,65 Euro pro Kubikmeter angehoben. Die Abwassergebühr auf 3,25 Euro pro Kubikmeter erhöht. Kenntnis genommen hat der Stadtrat von der Jahresrechnung 2014, die Stadtkämmerin Valeria vorgetragen hatte. Darin ging es auch um die Bildung von Haushaltsresten und die Festlegung des kalkulatorischen Zinssatzes. Die Jahresrechnung wird an den Rechnungsprüfungsausschuss übergeben.

Bezüglich der Schnaittenbacher Wasserversorgung möchten die Räte ein hydrogeologisches Fachbüro beauftragen, das ein Grundwassermodell für alle beteiligten Versorgungsträger und für die künftige Betreuung der Stadt erstellen soll.
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