Bauausschuss beschließt: Schnaittenbach stellt sogenannte Hundetoiletten auf
Ausflüchte zählen nicht mehr

Lokales
Schnaittenbach
14.03.2015
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Mit dem Aufstellen allein ist es nicht getan. Das weiß auch Bürgermeister Josef Reindl. Aber ein wichtiger erster Schritt ist es allemal im Kampf gegen die Tretminen: Schnaittenbach bekommt Hundetoiletten. Künftig dürfte es für die Hundehalter also keine Ausreden mehr dafür geben, wenn sie die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners nicht aufsammeln.

Für 1600 Euro stellt die Stadt drei Boxen mit Beutelspendern und Entsorgungsmöglichkeit sowie sechs Stationen zur Tüten-Entnahme auf. Das beschloss der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Die Hundetoiletten werden laut Bürgermeister Josef Reindl an "neuralgischen Punkten" installiert. Genau dort, wo sich Spaziergänger und ihre Vierbeiner gerne aufhalten.

Weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Neugestaltung der Eingangshalle der Kindertagesstätte St. Vitus. "Die bisherige Konzeption ist etwa 21 Jahre alt und nicht mehr zeitgemäß", sagte der Bürgermeister. Heuer feiere die städtische Einrichtung 20. Geburtstag, deshalb nehme die Stadt rund 20 000 Euro in die Hand, um die Vorhalle mit Leben zu füllen. Die Pläne sehen eine Art Abenteuerbereich zum Klettern und Toben vor. Letztendlich entscheidet aber der Stadtrat darüber in der Sitzung am Donnerstag, 26. März.

Anlieger einbeziehen

Zurückgestellt wurde die Abstimmung über die Aufstellung einer zusätzlichen Straßenleuchte in der Max-Reger-Straße. Hier werden laut Reindl erst die Anwohner gehört. Sie erhalten Mitspracherecht bei der Platzierung, also, wo weiteres Licht sinnvoll sei. Einen Kompromiss schloss die Stadt bei der Instandsetzung der Brennereistraße. Die Einfahrt ist marode. Die Biogasgenossenschaft und die Stadt tragen deshalb die Kosten zu gleichen Teilen.
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