Buchberghütte erfuhr Um- und Ausbau - Betrieb läuft seit April - Musikantentreffen starten ...
Tausende Arbeitsstunden stecken in dem Projekt

Lokales
Schnaittenbach
04.04.2015
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Kaum war im vergangenen Jahr das traditionelle Buchbergfest Anfang August gefeiert, krempelten die Mitglieder des Heimat- und Volkstumsvereins "Ehenbachtaler" die Ärmel hoch und nahmen den Um- und Ausbau der Hütte in Angriff. Nach den gelungenen Baumaßnahmen wurde das Domizil des Vereins nun nach relativ kurzer Bauzeit seiner Bestimmung übergeben. Der Hüttenbetrieb läuft offiziell nun seit dem 2. April.

34 Helferinnen und Helfer investierten in das Projekt insgesamt 4783 Stunden Eigenleistung am Bau. Ein besonderer Dank des Vorsitzenden Peter Meier geht daher unter anderem an Günther Zillich, Erwin Meier, Sepp Lang und Sepp Werner, die zusammen sagenhafte 3479 Stunden seit letztem Buchbergfest für die Sanierung der Buchberghütte aufgewendet haben. Dieser unbezahlter Arbeitseinsatz war Peter Meier einen "Oscar" wert, den er bei der Einweihung der umgestalteten Hütte jeweils an die vier "Spitzenkräfte des Bautrupps" verlieh.

Trachtler-Chef Peter Meier erläuterte auch die Gründe für den Um- und Ausbau der Hütte: Im Herbst 2012 hatte Hüttenwart Sepp Lang auf die Schäden hingewiesen - sowohl an der Überdachung der Freilichtbühne als auch am Dach der Buchberghütte. Die Vorstandschaft hatte daraufhin eine Sanierung in Erwägung gezogen. Durch einen Pächterwechsel 2013 und Hygieneauflagen des Landratsamtes wurde den Trachtlern in der Folgezeit schnell bewusst, dass mit der zunächst angedachten kleinen Sanierungsmaßnahme keine nachhaltige Lösung zu erzielen wäre. Als großen Glücksfall für den Verein wertete Meier die Tatsache, dass der Vereinschronist und dritte Vorstand des Vereins, Ewald Großmann, noch zu den Helfern der ersten Stunde gehört, der beim Hüttenbau im Jahre 1967 mitgewirkt habe. Auf Basis seiner Anregungen und Fotos sei laut Meier dann ein neues Sanierungskonzept erarbeitet worden. Dies beinhaltete zwei voneinander getrennte Gebäudekörper. "Vorteil diese Konzeptes ist vor allem die Möglichkeit, eventuell in der Zukunft anstehende Sanierungsmaßnahmen an der Bestandshütte ohne große Umbaumaßnahmen der Bühnenkonstruktion vornehmen zu können", so der Vorsitzende.

Peter Meier zollte Bürgermeister Sepp Reindl, der Stadt, dem Stadtrat und den Verwaltungsmitarbeitern großen Dank für die Unterstützung - in finanzieller Form eines großzügigen Zuschusses und in sachlicher Form durch eine Holz-Zuweisung aus dem Stadtwald für den neuen Dachstuhl. Auch die große Hilfe durch den städtischen Bauhof blieb nicht unerwähnt.

"Ohne diese Unterstützung wäre wohl unser Bauvorhaben nicht realisierbar gewesen", stellte Meier fest. Dank ging auch an alle beteiligten Firmen: "Euer engagierter Einsatz war die beste Voraussetzung, unseren sehr sportlichen Terminplan beim Umbau der Buchberghütte einzuhalten."

Peter Meier verwies zuletzt auf die Bayerische Singstund' im Juli unter der Federführung der KEB, auf das Behinderten-Buchbergfest und das traditionelle Buchbergfest im August. "Natürlich wäre es unser Wunsch, dass die Buchbergbühne mit ihren jährlichen Theateraufführungen wieder auf den Buchberg zurückkehren würde", betonte Meier, der auch das traditionelle Musikantentreffen unter Federführung von Hans Kiener, Vitus Kaa- und Franz Graf nicht erwähnt ließ, das am 18. April wieder startet.
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