Depression wird oft unterschätzt

Lokales
Schnaittenbach
10.10.2014
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Über das Thema Depression sprach die Heilpraktikerin für Psychotherapie Edeltraud Dusch aus Höchberg beim Katholischen Frauenbund. Das Vitusheim war sehr gut besetzt, als die Referentin erläuterte, wie die Krankheit zu verstehen, zu bewältigen und zu überwinden ist. Depressionen gehörten zu den häufigsten und am meisten unterschätzten Leiden. Sie könnten einen Menschen völlig verändern: "Wer früher lebenslustig war, fühlt sich plötzlich schwunglos, leidet an Schuldgefühlen und spürt innere Leere und Hoffnungslosigkeit." Nur eine Minderheit der vielen depressiv Erkrankten erhalte eine optimale Behandlung. Gründe dafür seien oft fehlende Hoffnung und mangelnde Energie der Betroffenen, sich Hilfe zu holen, aber auch diagnostische und therapeutische Defizite seitens der Ärzte. Oft werde die Schwere der Krankheit unterschätzt oder auch stigmatisiert, erläuterte Dusch. Das Wichtigste sei, die gesundheitliche Situation depressiver Menschen zu verbessern, die Bevölkerung über die Krankheit besser zu informieren und vor allem Suiziden vorzubeugen.
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