Der Kameradschaftsabend bildete auch heuer den gesellschaftlichen
Gelebtes Ehrenamt

Für die stolze Zahl von 25, 50, 60, 65 und sogar 70 Jahren Treue zum Verein ehrte die Feuerwehr Schnaittenbach einige Mitglieder (vorn, von links): Reiner Kraus, Alois Bartmann, Erwin Singer, Alfons Leißl, Gottfried Kaa, Georg Nagler und Arthur Demleitner. Bild: wfw
Lokales
Schnaittenbach
17.01.2015
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Jahresauftakt bei der Feuerwehr Schnaittenbach. Er war auch der passende Rahmen für Ehrungen und die Verleihung von Leistungsabzeichen.

(wfw) Vorsitzender Helmut Reiß blickte auf das vergangene Jahr zurück und rief noch einmal die gesellschaftlichen und heimatkulturellen Höhepunkte in Erinnerung. Zusammen mit Bürgermeister Josef Reindl zeichnetete der Vorsitzende einige langjährige und verdiente Mitglieder aus. So erhielten eine Ehrenurkunde für 25 Jahre Treue zum Feuerwehrverein Rainer Kraus und Reiner Moucha, für 50 Jahre Erwin Singer und Georg Nagler, für 60 Jahre Alois Bartmann und Josef Biller, für 65 Jahre Arthur Demleitner und Rudolf Pröls und für 70 Jahre Alfons Leißl und Gottfried Kaa.

Professionelle Arbeit

Das Stadtoberhaupt hob das großartige ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr hervor und dankte für die professionelle Arbeit auf allen Ebenen. "Feuerwehrleute fragen nicht nach dem Warum, sondern helfen, wenn Hilfe erforderlich ist", meinte Reindl. Dies sei gelebtes und unverfälschtes Ehrenamt und vor allen Dingen auch die Erfüllung einer kommunalen Pflichtaufgabe. Im Weiteren ging er auf die Investitionen für die Feuerwehren in der Stadt ein, "die allesamt bedarfs- und zukunftsorientiert und deshalb auch für den Schutz der Bürger sinnvoll gewesen waren".

Pfarrer Josef Irlbacher begann sein Grußwort in der Manier der Fußballstars und verlangte von den Jugendlichen: "Gebt mir ein R." Letztendlich ergaben die eingeforderten Buchstaben das Wort Respekt, den es für die Arbeit der Feuerwehr aufzubringen gelte. Irlbacher dankte für die Arbeit auch und vor allem in Verbindung mit der Pfarrei.

Auch Kreisbrandinspektor Karl Luber würdigte die Leistungen der Mitglieder während des ganzen Jahres und die vorbildliche Führung der aktiven Wehr. Des Weiteren sprach er die schleppende Einführung des Digitalfunks und die bevorstehenden Wahlen der Kommandanten und des Vorstands an.

Kommandant Michael Werner dankte den Vertretern der Stadt und seinem Führungsteam für das stets offene Ohr und die zielorientierte Zusammenarbeit, wenn es um die Belange der Feuerwehr gehe. Es sei allen ein Anliegen gewesen, den Dialog zwischen Kommune und Feuerwehr ständig aufrecht zu erhalten. Insbesondere auch im Hinblick auf die laufende Umsetzung des Fahrzeugkonzepts und die damit einhergehende Ersatzbeschaffung für das mehr als 34 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug LF 16 sowie die anderen Ersatzbeschaffungen. Als Beispiele nannte er hier den vorgezogenen Kauf des hydraulischen Rettungssatzes, der Dichtkissen, der Chemikalienschutzanzüge sowie eines mobilen CO2- und eines Pulverlöschers.

Nicht einfacher Dienst

Dem Abendessen sowie den Ehrungen schloss sich der gesellschaftliche Teil des Abends an. Guten Absatz fanden die Lose für eine reichhaltige und mit schönen Preisen gespickte Tombola. In einer Fotopräsentation wurden die gesellschaftlichen und kameradschaftlichen Höhepunkte, aber auch der oftmals nicht einfache Feuerwehrdienst in Erinnerung gerufen. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang der Abend aus.
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