Echte Schnaittenbacher

Hans Kiener, Vitus Kaa und Christian Häusler (von links) sind die neuen Kulturpreisträger der Stadt Schnaittenbach. Bürgermeister Josef Reindl (rechts) überreichte die Urkunden und als sichtbares Zeichen den "Kulturschnoittling", der sicher einen Ehrenplatz finden wird. Bild: usc
Lokales
Schnaittenbach
14.12.2015
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Hans Kiener und Vitus Kaa sowie Christian Häusler sind die Träger des Heimat- und Kulturpreises der Stadt Schnaittenbach. Der Stadtrat würdigt damit die herausragenden Leistungen dieser drei "echten Schnaittenbacher" auf dem Gebiet der Musik, ihrer Volksmusik, und damit der Heimatpflege.

Die Auszeichnung geht auf einen Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2004 zurück. Sie wird in nicht regelmäßigen Zeitabständen, zuletzt 2013, an verdiente Einzelpersonen, Gruppen oder Vereine verliehen. Sinn und Idee dieses Preises ist die Anerkennung von Aktivitäten auf kulturellem Gebiet sowie in der Heimatpflege.

Seit 1984 Musikantentreffen

Die Preisverleihung, die siebte seit Schaffung dieser Auszeichnung, fügt sich trefflich ein in die Reihe besonderer Schnaittenbacher Personen und Gruppen, nämlich Adolf Rom, die Freilichtbühne Buchberg, "d'Schwalberer", Heimatforscher Franz Flammersberger, das Organisationsteam "dou samma" und zuletzt das Ehepaar Gericke mit ihren "blechernen Saiten", wie Bürgermeister Josef Reindl in der letzten Stadtratssitzung des Jahres erläuterte. Die Gründe für die Auswahl des diesjährigen Heimat- und Kulturpreises sind nach den Worten Reindls vielfältig. Gerade in Schnaittenbach bilde Volksmusik traditionell einen lebendigen und wichtigen Teil des Brauchtums und der Kultur, so Reindl. "Hans Kiener und Vitus Kaa, und mit ihnen Franz Graf aus Kropfersricht, sind die Initiatoren und Organisatoren des überregional bestens bekannten Musikantentreffens auf der Buchberghütte, jeden dritten Samstag und noch ohne jeden Ausfall seit dem Jahr 1984", sagte Reindl in seiner Laudatio.

Hans Kiener habe dieses Musikantentreffen damals mit Stadtratskollegen Bernd Treutel ins Leben gerufen. Beide, Hans Kiener und Vitus Kaa, sorgten dafür, dass es eine feste Einrichtung im Veranstaltungskalender der Stadt bleibt. Reindl: "Das Musikantentreffen am Buchberg ist zu einem musikalischen Aushängeschild unserer Stadt geworden und aller Ehren wert, den Initiatoren den Kulturpreis 2015 zu verleihen." Christian Häusler, selbst passionierter Musiker, bereichere seit vielen Jahrzehnten vielfältige Veranstaltungen mit musikalischen Darbietungen. Besondere Verdienste habe er sich längst bei der umfänglichen Betreuung junger Musiker, sei es in Blaskapelle oder Jugendbands, erworben. Nicht nur die wertvolle musikalische Beratung, sondern vor allem das unentgeltliche "Zurverfügungstellen" seines unerschöpflichen technischen Equipments sei für die jungen Musiker unendlich wertvoll. Auch für die Pfarrei und die Stadt stelle Christian Häusler seine Technik, insbesondere die Lautsprecheranlagen, für ein "Vergelt's Gott" zur Verfügung.

200 Euro Preisgeld

Dotiert ist dieser Preis mit einem Geldbetrag von 200 Euro den das Trio der Ehenbachtaler Blaskapelle spenden wird. Neben den Urkunden überreichte Reindl auch den Kulturschnoittling, der einen Ehrenplatz in der Buchberghütte finden dürfte.
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