Erst die gute Nachricht von der erhöhten Förderung der Dorferneuerung in Sitzambuch. Und nun auch noch die erfreuliche
Fördergeld für Radweg rollt an

Vom bisherigen Ende des parallel zur B 14 verlaufenden Radwegs geht es hier künftig rechts ab auf einen Feld- und Waldweg, der schon im kommenden Jahr bis Holzhammer ausgebaut werden kann. Der Stadt Schnaittenbach verbleiben nur 12,5 Prozent der Kosten. Bild: usc
Lokales
Schnaittenbach
30.06.2015
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Mitteilung, dass das Staatliche Bauamt die Fortsetzung des Radwegs aus Richtung Wernberg vom derzeitigen Ende gegenüber der Abzweigung nach Kemnath bis Holzhammer fördert.

(usc) Bürgermeister Josef Reindl überbrachte dem Stadtrat in dessen Sitzung die Frohbotschaft aus dem Staatlichen Bauamt, dass der Stadt ein Kostenanteil von lediglich 12,5 Prozent verbleibt. Baubeginn soll schon 2016 sein. Die Behörde hat der Stadt laut Reindl einen Rohentwurf einer Vereinbarung übersandt, nach der der bestehende öffentliche Feld- und Waldweg vom Bauende des Radwegs an der B 14 bis nach Holzhammer (Kreisstraße AS 32) "radverkehrstauglich" ausgebaut, also asphaltiert werden könnte.

Analoge Vereinbarung

Soweit zwischen Holzhammer und Schnaittenbach (Klärwerk) ein öffentlicher Feld- und Waldweg besteht, würde das Staatliche Bauamt versuchen, eine analoge Vereinbarung auch hierfür zu treffen. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass die Maßnahme "verkehrlich und verkehrstechnisch geboten, bautechnisch möglich, wirtschaftlich sinnvoll und der Weg der Bundesstraße so zugeordnet ist, dass er vom Radverkehr angenommen wird".

Die vorgeschlagene Vereinbarung sieht nach Reindls Ausführungen vor, dass die Vereinbarungspartner überein kommen, zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Bundesstraße 14 den bestehenden öffentlichen Feld- und Waldweg, in der Gemarkung Schnaittenbach zu einem abseits der Bundesstraße 14 verlaufenden Radweg auszubauen. Die Trasse schließe auch eine Lücke im überörtlichen Radwegenetz.

Gegenstand der Vereinbarung sind der Ausbau sowie die künftige Unterhalts- und Verkehrssicherungspflicht für den abseits der Bundesstraße 14 verlaufenden Radweg einschließlich der Zustimmung der Stadt zu dieser Mitbenutzung. Der Ausbau erfolgt laut Bauamt in Asphaltbauweise. Vorgesehen ist eine Ausbaubreite von drei Metern zuzüglich beidseitiger 0,75 Meter breiter Bankette.

Stadt bleibt Baulastträger

Die Straßenbauverwaltung trägt die Kosten für die erstmalige Herstellung des Radwegs bis zu einer Breite von 2,50 Metern samt der Befestigung. Die Kosten für die Herstellung der übrigen 50 Zentimeter (oder mehr) zur Nutzung als öffentlicher Feld- und Waldweg übernimmt die Stadt. Etwaige Kosten des Grunderwerbs einschließlich Entschädigungen werden entsprechend der anteiligen Fahrbahnbreite geteilt. Demnach ergibt sich bei drei Metern Breite folgender Schlüssel: Straßenbauverwaltung 87,5 Prozent, Stadt Schnaittenbach 12,5 Prozent. Die Eigentumsverhältnisse am Weg bleiben unberührt. Die Stadt bleibt Baulastträger des Weges. Ihr obliegen die Kosten für Unterhalt und Erneuerung sowie und die Verkehrssicherungspflicht. Der Stadtrat billigte einstimmig die Vereinbarung und beschloss, die entsprechenden Finanzmittel im Haushalt 2016 bereitzustellen.
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