Erst einmal keine Beleuchtung

Bürgermeister Sepp Reindl (links) vereidigte zu Beginn der Stadtratssitzung Georg Wendl (rechts), der auf der FWG-Liste für die zurückgetretene Agnes Schlosser nachgerückt ist. Bild: gf
Lokales
Schnaittenbach
30.03.2015
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Die SPD hätte den Radweg zwischen Schnaittenbach und Hirschau gerne beleuchtet, da viele Berufstätige im Schichtdienst ihn auch bei Dunkelheit nutzten. Für Dr. Martin Nagler wäre das aber eine "weitere Lichtverschmutzung".

Uwe Bergmann (SPD) plädierte für die Beleuchtung, auch wenn sich die Stadt Hirschau nicht am Ausbau beteilige. Die Beleuchtung "strecken", lautete ein Alternativvorschlag, also keine helle Ausleuchtung, nur Radler, Jogger oder Spaziergänger sollten sich von Weitem erkennen. Eine Mehrheit im Stadtrat fand auch das nicht. Schließlich stimmte das Gremium dafür, die Beleuchtung vorerst auf zwei oder drei Jahre zu verschieben.

Anwohner gegen Ausbau

Beim Thema Josef-Ebensberger-Straße in Kemnath standen ein Vollausbau mit Kosten von fast 280 000 Euro oder Sanierung mit Kosten von unter 60 000 Euro zur Debatte. Klar hatten sich die Anwohner gegen den Vollausbau positioniert, denn dann könnte ein Großteil der Kosten auf die Anlieger umgelegt werden. Der städtische Bautechniker Klaus Kittler gab zu bedenken, dass trotz Sanierung immer wieder Schäden auftreten könnten, die beim Vollausbau die nächsten 20 Jahre nahezu ausgeschlossen seien. Der Stadtrat votierte schließlich nur für die Sanierung.

Karin Klein, die Sachbearbeiterin für Kindergärten, erläuterte den im Kindergarten St. Vitus beabsichtigten "Raum mit Bewegungsmöglichkeiten", für den die Stadt knapp 24 000 Euro aufwenden müsste. 20 Jahre alt sei die Eingangshalle, so Bürgermeister Josef Reindl, und es falle kaum Tageslicht ein. Ein effekthafter Ausbau komme für ihn nicht infrage, meinte Martin Nagler. Anderer Ansicht war Manfred Schlosser (Freie Wähler), denn die Konzepte für Kindergärten hätten sich in den vergangenen Jahren wesentlich geändert. Kinder verweilten immer länger im Kindergarten und müssen auch bei schlechter Witterung beschäftigt werden. Der Bewegungsraum wird gebaut, so der Mehrheitsbeschluss. Ebenso wurde der Kindergartenbedarfsplan abgesegnet und die Stadt Schnaittenbach wird bei den Kindergärten auch die Gewährung des Qualitätsbonus plus beantragen, für den sie selbst etwa 15 000 Euro beisteuern muss.

1500 Euro Baukostenzuschuss gewährt die Stadt der Katholischen Pfarrei Kemnath am Buchberg für die Sanierung der Friedhofsmauer, einer "Mauer mit ortsprägendem Charakter". Die Zahl der Feldgeschworenen wird von sechs auf sieben erhöht.
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