Erstmals griff heuer eine neue Regelung zwischen den Mittelschulen Schnaittenbach und Hirschau. Die Klassen 7, 8 und 9 wurden in Schnaittenbach unterrichtet, die Fünft- und Sechstklässler in Hirschau. So gab es jetzt eine Premiere: Die 18 Absolventen aus beiden Kaolinstädten wurden an der Schule in Schnaittenbach
Gut gerüstet für das Leben

Schulleiterin Michaela Bergmann von der Mittelschule Schnaittenbach, ihr Stellvertreter Thomas Schmidt (von links) sowie Hirschaus stellvertretender Bürgermeister Josef Birner, Schnaittenbachs Bürgermeister Josef Reindl und Hirschaus Schulleiter Hans Meindl (von rechts) gratulierten den Jahrgangsbesten Oliver Fischer, Matthias Weidner und Andreas Losch (ab Dritter von links). Bild: ads
Lokales
Schnaittenbach
05.08.2015
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verabschiedet.

(ads) Der Schulchor unter Leitung von Sabine Weiß begrüßte die große Gästeschar zur Entlassfeier in der Aula der Mittelschule. Schnaittenbachs Bürgermeister Josef Reindl befürwortete die Zusammenarbeit der Mittelschulen von Hirschau und Schnaittenbach und die klassenweise Aufteilung der Schüler.

"Kämpft um eure Zukunft"

Das Stadtoberhaupt bemerkte, dass für die Entlassschüler nun ein neuer Lebensabschnitt beginne und riet: "Bleibt dran, kämpft um eure Zukunft, das Rüstzeug habt ihr hier in der Schule erhalten." Reindl betonte, dass die Mittelschule "alles andere als eine Restschule ist". Aus diesem Grund könnten die Abschlussschüler selbstbewusst neue Verantwortung in ihren Ausbildungsbetrieben übernehmen mit dem Vertrauen auf ihren guten Schulabschluss.

"Endlich geschafft", meinte Hirschaus stellvertretender Bürgermeister Josef Birner und fügte hinzu: "Mit dem Abschluss seid ihr am Ziel angekommen und beendet eure Schullaufbahn. Aber es geht weiter mit einer Berufsausbildung." Nicht die Stärksten machten im Beruf das Rennen, sondern die Kreativsten. Neugierde, Mut und Selbstvertrauen seien dafür nötig. Birner verwies darauf, dass auch kleine Schritte zum Ziel führten.

Pfarrer Josef Irlbacher, mit dem die Absolventen im Vorfeld eine Andacht gefeiert hatten, wünschte Durchhaltevermögen. Elternbeiratsvorsitzende Manuela Schadl bemerkte, dass die meisten Schulabgänger eine Lehrstelle hätten, die anderen weiter zur Schule gehen würden. Im Leben sei es wichtig, stets ein Ziel vor Augen zu haben.

Gute Klassengemeinschaft

"Heute ist eure Abschlussvorstellung auf jener Bühne, auf der ihr nun neun Jahre gestanden habt", meinte Rektorin Michaela Bergmann. In Erinnerung bleibe die gute Klassengemeinschaft, die in den Jahren gewachsen sei, war sie sich sicher. Einen wichtigen Beitrag dazu habe Klassenlehrer Thomas Schmidt geleistet. "Nun seid ihr auf euch selbst gestellt, ihr könnt aber darauf vertrauen, dass ihr was könnt, denn an der Schule habt ihr ein gutes Rüstzeug erhalten", sagte Bergmann.

"Ihr seid alle schwer in Ordnung und eure Eltern und Lehrer können stolz auf euch sein", betonte Thomas Schmidt, ehe er sich mit einem irischen Segenswunsch von den Entlassschülern verabschiedete. Dankesworte und ein Rückblick von den Klassensprechern Andreas Losch, Romina Flor, Oliver Fischer und Lea Neudecker folgten.

Vor der Zeugnisvergabe für alle Entlassschüler wurden Andreas Losch, Oliver Fischer und Matthias Weidner als Jahrgangsbeste geehrt. Andreas Losch war bereits im Landratsamt als einer der besten Schulabgänger im Landkreis ausgezeichnet worden.
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