Es sind die höchsten Auszeichnungen, die die Stadt zu vergeben hat: Bürgermedaillen in Gold und Silber gingen an vier Persönlichkeiten, die sich für das Gemeinwohl von Schnaittenbach engagiert und etwas ganz Besonderes für die Kommune geleistet haben.
Etwas ganz Besonderes geleistet

Lokales
Schnaittenbach
30.10.2014
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(ads) Beim Festabend anlässlich des 60-Jährigen der Stadterhebung von Schnaittenbach (wir berichteten) erklärte Bürgermeister Josef Reindl, dass nur Menschen, die die Wirtschaft der Stadt gestärkt, im Sozialen Herausragendes geleistet oder ehrenamtliches Engagement über das übliche Maß hinaus gezeigt hätten, so ausgezeichnet würden. Er bezeichnete es als weisen Beschluss des Stadtrats, dass die Wahl gerade auf dieses Quartett gefallen sei. "Diese vier Personen stehen aber auch stellvertretend für viele weitere Menschen, denen es wichtig ist, etwas für andere zu tun und damit die Stadt voranzubringen", sagte der Bürgermeister.

Bärbel Grützner erhielt die Bürgermedaille in Silber. Sie ist sehr engagiert beim TuS Schnaittenbach. 1989 übernahm sie den Vorsitz der damals neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). Drei Wahlperioden war sie Stadträtin, zwölf Jahre davon SPD-Fraktionsvorsitzende. Grützner wirkte maßgeblich an der Verwirklichung einer Vielzahl kommunaler Einrichtungen mit. Gerade im sozialen Bereich setzte sie Zeichen, denn 25 Jahre unterstützte sie Marianne und Josef Hartmann bei der Ausrichtung des alljährlichen Behindertenfests auf, zeichnet seit fünf Jahren selbst für diese Veranstaltung verantwortlich. Dieses Engagement wurde bereits 2008 mit der kommunalen Dankurkunde gewürdigt.

Ernst Piehler bekam die Bürgermedaille in Silber für seinen großen persönlichem Einsatz um die Belange der vormaligen Gemeinde Kemnath. Als Sohn des damaligen Bürgermeisters Ernst Piehler trieb er die Verwirklichung vieler Einrichtungen und Ideen voran. Als Förderer aller Kemnather Vereine liegen ihm drei Gruppierungen ganz besonders am Herzen: die Feuerwehr Kemnath, deren Kommandant er 25 Jahre lang war, die Abteilung Fußball des SV Kemnath und das Buchbergecho, dessen Gründungsmitglied er ist.

Günter Schlögl war der Dritte im Bunde, dem die Bürgermedaille in Silber verliehen wurde. "Er ist ein Mensch, der immer dann zur Stelle war, wenn sich niemand anderer finden lässt. Denn gerade seine Hilfsbereitschaft in vielen Bereichen des Privat- und Vereinslebens, vor allem in seinem Ort Holzhammer, zeichnen Günter Schlögl bis heute ganz besonders aus", betonte Bürgermeister Reindl in seiner Laudatio. Schlögls Engagement gilt vor allem der Feuerwehr Holzhammer, deren Jugendgruppe er gründete. Die Wehr ernannte ihn 2008 zum Ehrenkommandanten. Er ist bei jedem Vereinsbau, etwa Kirche, Schützenheim, Kirwastodl oder Feuerwehrhaus, Helfer mit Fachkunde vor allem bei den Metallarbeiten.
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