Gedenken für Menschenfreund

Zum Gedenken an Hans Busch versammelte sich anlässlich von dessen 20. Todestag eine Abordnung der Freien Wähler mit Vorsitzendem Harald Kausler (rechts) und 3. Bürgermeister Manfred Schlosser (links) an der Spitze am "Busch-Marterl" am Forst. Bild: sh
Lokales
Schnaittenbach
31.08.2015
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Lange Jahre war Hans Busch Vorsitzender der Freien Wähler (FW). Beruflich bekleidete er das Amt des Geschäftsführers beim Kristall-Quarz-Werk in Schnaittenbach. Sein Todestag jährte sich nun zum 20. Mal. Anlass genug, seiner zu gedenken.

So fand sich fand sich eine Abordnung der Freien Wähler, mit Vorsitzendem Harald Kausler und 3. Bürgermeister Manfred Schlosser an der Spitze, am Faschterer Gedächtnismarterl ein, um für den 1995 Verstorbenen einen Blumengruß niederzulegen. Kausler rief dabei die Schwerpunkte von dessen Tätigkeiten in Erinnerung.

Für die Allgemeinheit

Hans Busch, 1928 in Schnaittenbach geboren, war jahrzehntelang mit Geschäftsführer des Kristall-Quarz-Werkes Schnaittenbach. Insgesamt 21 Jahre lang stellte er sich in den Dienst der Allgemeinheit. Vom 1. März1962 bis April 1978 saß er für die Freien Wähler ununterbrochen im Stadtrat, davon sechs Jahre als 3. Bürgermeister. Nach einigen Jahren freiwilliger Enthaltsamkeit erfolgte auf seine Initiative hin 1989 die Wiedergründung der Freien Wähler in Schnaittenbach, die ihm mit dem Wiedereinzug ins Kommunalparlament von Mai 1990 bis zum plötzlichen Tode am 18. August 1995 honoriert und belohnt wurde.

Über 35 Jahre hat sich Busch mit vielfältigem Einsatz der Ehenbacher Heimat gewidmet. Er war nicht nur Vorreiter, Initiator, Ideengeber und Zugpferd der FW, sondern habe als Gründer und langjähriger Vorsitzender des Verkehrsvereins, des Rotbühlverbunds und des Arbeitskreises Stadtverschönerung wahre Pionierarbeit geleistet, so Kausler. "Als leidenschaftlicher Naturschützer und langjähriger Vorsitzender des Bund Naturschutz war er ein unermüdlicher Kämpfer für eine naturnahe Ehenbachtaler Heimat und intakte Umwelt", fuhr der Sprecher fort.

Gedenkstein gesetzt

Seine Arbeit und sein Engagement seien geprägt gewesen von Hilfsbereitschaft, Gewissenhaftigkeit, Gradlinigkeit und großer Fach- und Sachkenntnis. Seine vielfältigen Verdienste um die Kommunalpolitik, Fremdenverkehr und Ortsverschönerung hat der Stadtrat 1982 mit der Bürgermedaille in Silber und 1987 mit dem Umwelt- und Naturschutzpreis der Stadt gewürdigt.

Als Dank und Anerkennung für seinen unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz haben ihm die Freien Wähler im Jahr 2000 "Am Forst" einen Gedenkstein gesetzt.

"Dieses Busch-Marterl mit schmiedeeisernem Kreuz ist eine bleibende Erinnerung an einen Menschenfreund, der im Alter von 67 Jahren viel zu früh von dieser Erde gegangen ist", so der FW-Vorsitzende, der dann einen von Andrea Herrmann gestalteten Naturblumengruß niederlegte.
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