Geflügel auf Laufsteg schicken

Lokales
Schnaittenbach
27.11.2014
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Die Bereitschaft der Geflügelzüchter, ihre ausgezeichneten Tiere einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, sinkt stetig. Nur 147 Vögel zeigten sie bei der Kaolinpott- und Gruppenschau in Schnaittenbach. Dies führe dazu, dass solche Veranstaltungen bald nicht mehr möglich seien, erklärte Vorsitzender Erwin Singer.

Die Auszeichnungen der Züchter für ihre hervorragenden Leistungen und die Würdigung der langjährigen Mitglieder standen im Mittelpunkt des Züchterabends. Anlass war die fünfte Kaolinpottschau samt Gruppenschauen der Geflügelzuchtvereine Schnaittenbach-Hirschau und Vilseck mit angeschlossener Sonderschau der Steigerkröpferzüchter-Gruppe aus Bayern.

"Zweifelsohne sind die Geflügelschauen für viele Aussteller der Höhepunkt im Jahresverlauf, dienen sie doch als eine Art Schaufenster für die züchterische Leistung das ganze Jahr über", betonte Erwin Singer vom Geflügelzuchtverein Schnaittenbach-Hirschau im Vereinsheim in Schnaittenbach.

135 Steigerkröpfer

Sehr erfreut zeigte er sich, dass sich die Steigerkröpferzüchter zum zweiten Mal der Geflügelschau mit beachtlichen 135 Tieren angeschlossen hätten. Als schwach bestückt wertete der Vorsitzende die geringe Zahl der gezeigten Tiere. "Die Schauen bedeuten für die Züchter zwar ein Mehr an Arbeit. Dies wird aber durch die Auszeichnung der Tiere und das Interesse der Besucher wettgemacht", sagte Singer.

Bürgermeister Josef Reindl bedankte sich als Schirmherr beim ausrichtenden Geflügelzuchtverein. "Nur durch das große, ehrenamtliche Engagement wird die jährliche Schau erst ermöglicht", stellte Reindl fest, der die Ausstellungen auch als Werbung für die Geflügelzucht und als vorbildlich praktizierten Tier- und Artenschutz wertete.

Der Schirmherr sah in der Zusammenarbeit mit Vilseck einen Beweis, dass man sich bei den beteiligten Vereinen neuen Entwicklungen nicht verschließe und positiv in die Zukunft blicken könne. Reindl wies auf die hervorragende Jugendarbeit des Vereins hin, die beweise, dass Geflügelzucht auch ein ideales "Familienhobby" sein könne.
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