Gerald Dagner führt weiter den SPD-Ortsverein Schnaittenbach an. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Matthias Kick und Daniel Hutzler. Abgeordnete Marianne Schieder informierte die Genossen bei der gut besuchten
SPD "Wohlfühl-Truppe"

Lokales
Schnaittenbach
08.04.2015
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Hauptversammlung über die Bundespolitik.

(ads) Gerald Dagner blickte zurück auf eine ereignisreiche Wahlperiode mit vielen Veranstaltungen. Als Höhepunkte nannte er die Beteiligung am Weihnachtsmarkt und am Ferienprogramm, die Seniorennachmittage, den Tagesausflug, die herbstliche Kulturwanderung, das Sommerfest, den Fahrradbasar und das Bockbierfest, aber auch Mitgliederversammlungen und Ortstermine. Dagner würdigte den unermüdlichen Einsatz der AsF-Gruppe um Bärbel Grützner und Ute Pirke.

Juso-Gruppe gegründet

Besonders erfreut zeigte er sich über die Juso-Neugründung unter Federführung von Vanessa Pirke. Der Vorsitzende betonte, dass die SPD nicht nur in Wahlkampfzeiten aktiv sei. "Die Schnaittenbacher SPD ist ein Verein mit Wohlfühl-Charakter. Mit 104 Mitgliedern sind wir für die Zukunft gut gerüstet", meinte Dagner. Er wies auf die Kundgebung am Freitag, 1. Mai, in Hirschau hin, auf eine Geopark-Führung und den Tagesausflug im September nach Pilsen.

Kassier Josef Hausner sprach von einer geordneten Kassenlage. 2. Bürgermeister Uwe Bergmann dankte dem Ortsverein für die Unterstützung im Kommunalwahlkampf und betonte den großen Zusammenhalt in der SPD-Familie. Das Amt des 2. Vorsitzenden gebe er gern an Daniel Hutzler weiter.

Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl zollt seinem Heimatortsverein Anerkennung für seine Arbeit. Er warb für einen Realschul-Standort Hirschau, da die Amberger Einrichtung einen Aufnahmestopp für Kinder aus dem nordöstlichen Landkreis verhängt habe. An der Zahl von 350 Schülern, die aus diesem Gebiet täglich auspendeln, machte er deutlich, dass es bei politischem Willen möglich sei, eine ausgelagerte Realschule in Hirschau zu installieren, zumal dort Räume leer stünden. "Es gibt in Bayern 20 Realschulen zwischen 200 und 400 Schülern, warum nicht bei uns?", fragte Strobl.

Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder stellte zur Bundespolitik fest: "Wir machen Gutes, reden aber zu wenig darüber." Ihre Themen waren der Mindestlohn, der das Durchschnittseinkommen von Frauen erhöhe und der Altersarmut vorbeuge, die Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren und die Frauenquote. Nicht nachvollziehen könne sie den "energiepolitischen Schlingerkurs" von Horst Seehofer. Noch 2011 habe die CSU für zwei Stromtrassen nach Bayern gestimmt. Heute wolle man aus Angst vor Bürgerprotesten davon nichts mehr wissen. "In Bayern haben wir immer noch 47 Prozent Atomstrom. Will die CSU die Laufzeiten der Kernkraftwerke etwa noch einmal verlängern?", fragte Schieder.

Wasser wird teurer

Fraktionsvorsitzender Georg Dobmeier blickte auf die Arbeit im Stadtrat zurück und betonte die gute Zusammenarbeit unter anderem mit Freien Wählern und CWU. Dies habe dazu geführt, dass man mit Uwe Bergmann den 2. und mit Manfred Schlosser den 3. Bürgermeister stelle. Im Wasser- und Abwasserbereich sei in den vergangenen Jahren ein erhebliches Kostendefizit aufgelaufen, so dass 2015 und 2016 Gebührenerhöhungen nötig seien.

Die SPD trete für eine zügige Umsetzung der Dorferneuerung im Bereich Kemnath ein. Auf Zustimmung stoße bei der Fraktion das Konzept für das AOVE-Kernwegenetz. Bei Schotterbauweise sei der Unterhalt billiger und es könnten längere Wegstrecken gebaut werden. Nach dem Umbau der Damentoiletten im Naturbad sei nun der gesamte Sanitärbereich auf dem neuesten Stand.
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