Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Die Feuerwehr Schnaittenbach hat einen neuen Vorstand, an dessen Spitze Konrad Bierner steht.
Konrad Bierner macht es

Der neue Vorstand der Feuerwehr Schnaittenbach (von links): Peter Grosser, stellvertretender Kommandant Karl Hottner, Bürgermeister Josef Reindl, Christina Nagler, Tobias Lautenschlager, der neue Vorsitzende Konrad Bierner, Marco Weiß, Daniel Künzel, Stefan Geiger, Gerhard Kindzorra, Martina Igl-Kellner, Helmut Reiß und Kommandant Michael Werner. Bild: wfw
Lokales
Schnaittenbach
01.09.2015
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(wfw) Weil die bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung im März angesetzte Neuwahl des Vorstands mangels Kandidaten erfolglos abgebrochen werden musste, war eine außerordentliche Mitgliederversammlung nötig. T rotz Ferien- und Urlaubszeit hatten sich 40 wahlberechtigte Mitglieder im Unterrichtsraum des Gerätehauses eingefunden.

Nur wenige Aktivitäten

Der scheidende Vorsitzende Helmut Reiß blickte in seinem Bericht auf das vergangene halbe Jahr zurück, in dem die Vereinsaktivitäten auf ein Minimum zurückgefahren worden seien. Besonders erwähnte er das Maifest, zu dessen Ausrichtung sich einige Mitglieder bereit erklärt hatten. Während der Vorbereitung der Neuwahl habe sich gezeigt, dass eine Anpassung der Satzung in zwei Punkten angedacht werden sollte. Zum einen soll der Vorstand künftig bis zu fünf Mitglieder (bisher zwei) in das erweiterte Führungsgremium berufen können. Zum anderen soll bei einer Auflösung des Feuerwehrvereins das vorhandene Vermögen von der Stadt ausschließlich für das Feuerwehrwesen im Bereich Schnaittenbach verwendet werden. Dem stimmte die Versammlung geschlossen zu.

Kassenverwalterin Martina Igl-Kellner nannte in ihrem Bericht für das vergangene halbe Jahr eine Spende für die Beschaffung von Rollwagen für den Gerätewagen Logistik der aktiven Wehr, die demnächst zur Auszahlung kommen wird.

Bürgermeister Josef Reindl wies auf die bewegte Vergangenheit des Feuerwehrvereins hin und forderte die Anwesenden auf, sich für die zu vergebenden Posten bei der Wahl zur Verfügung zu stellen. Ein Dreierteam, bestehend aus Konrad Bierner, Daniel Künzel und Tobias Lautenschlager, erklärte sich bereit, zu kandidieren und die Führung des Feuerwehrvereins zu übernehmen. Allerdings war dies an Bedingungen geknüpft.

Auf mehr Schultern verteilt

So erklärten die drei, dass die anfallenden Arbeiten zum einen wesentlich verringert und zum anderen auf mehr Schultern verteilt werden müssten. Als konkrete Maßnahmen, die der neue Vorstand im Falle einer Wahl unverzüglich umsetzen würde, nannten sie vor allem die Abschaffung der Gratulation zum runden Geburtstag sowie die Regelung, dass die Feuerwehr an jeder Beerdigung eines verstorbenen Mitglieds mit Fahnenabordnung teilnimmt.

Stattdessen soll es künftig einmal im Jahr eine Geburtstagsfeier geben, zu der die Jubilare des laufenden Jahres eingeladen werden. Darüber hinaus soll nur mehr an Beerdigungen von Aktiven und von Ehrenmitgliedern teilgenommen werden. Vor allem den letztgenannten Punkt kommentierten einige Anwesende kritisch. Auch soll die Veranstaltung von Festen und ähnlichem künftig davon abhängig gemacht werden, ob sich vorab genügend Mitglieder per Eintrag in eine Liste zur Mitarbeit bereiterklären.

Nach der Wahl sprach Kommandant Michael Werner die bevorstehende Übernahme des Gerätewagens Logistik an. Der neue Vorsitzende Konrad Bierner dankte den scheidenden Vorstandsmitglieder, die in Kürze auch noch offiziell verabschiedet werden sollen.
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