Josef-Ebensberger-Straße in Kemnath wird saniert - Stadtrat stimmt für Variante C
Auf Anlieger kommen Beiträge zu

Lokales
Schnaittenbach
24.11.2015
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Die Sanierung der Josef-Ebensberger-Straße in Kemnath nach Verlegung einer neuen Wasserleitung nimmt konkrete Formen an. Der Stadtrat entschied sich in seiner Sitzung für die Variante C, das heißt: Abbruch Schwarzdecke, Auskofferung und Einbau einer 45 Zentimeter starken Frostschutzschicht sowie Aufbringen einer Asphalt-Trag- und Deckschicht. Die Mehrkosten gibt die Stadt mit 77 692 Euro an.

Bürgermeister Josef Reindl blendete zurück auf die Sitzung des Bauausschusses. Bei einer Ortsbesichtigung hatte ein Vertreter der Baufirma erklärt, dass eine Sanierung der Straße, wie im Leistungsverzeichnis beschrieben, durch die Erneuerung der Trinkwasserleitungen nun nicht mehr möglich sei.

Durch den Aushub des Grabens für die neue Trinkwasserleitung sei es bei der Asphaltschicht zum kompletten Spannungsverlust mit Setzungen und Rissen in der Teerdecke gekommen. Außerdem seien die Wasserhausanschlüsse anzuschließen, was zu einer noch größeren Instabilität führe, lauteten die Erkenntnisse des Bauausschusses. Die Preise wurden von der Stadtverwaltung geprüft und liegen demnach auf unterem ortsüblichen Niveau. Die Bauverwaltung empfahl dem Stadtrat Variante 3, da diese auch für den Schwerlastverkehr geeignet ist.

Für die zahlreichen Zuhörer war wohl interessant, dass bei allen drei diskutierten Varianten Straßenausbaubeiträge erhoben werden müssen, da durch diese Maßnahmen die Josef-Ebensberger-Straße gegenüber dem Zustand vor dieser Maßnahme wesentlich verbessert wird.

Der Stadtrat nahm die Empfehlung mit der Gegenstimme von Manfred Birner an. Bürgermeister Reindl kündigte an, dass man die Straßenanlieger ausführlich informieren werde.
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