Mit dem Förster durch den Buchenwald bei Sitzambuch
Hautnah bei den Fledermäusen

An einer abgestorbenen Buchenruine erläuterte Christoph Laurer (links) die Rolle von Totholz in der Lebensgemeinschaft Wald. Bild: ads
Lokales
Schnaittenbach
07.08.2015
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Aus Anlass des Waldnaturschutzjahres führte Förster Christoph Lauerer vom Forstrevier Hirschau durch die Buchenwälder bei Sitzambuch. Dieses Gebiet mit 143 Hektar im Osten des Buchbergmassives weist ein regional bedeutsames Vorkommen von Fledermäusen und Buchenwald auf. Zu Beginn konnten die Teilnehmer in den Fledermauskästen vier verschiedene Arten bewundern - je ein Familienverband von Braunen Langohren und Fransenfledermäuse und je ein Einzelexemplar von Großem Mausohr und Bechsteinfledermaus in der Wochenstube. Laurer erklärte, dass in den Kästen mit dem großen Abendsegler und der Wasserfledermaus weitere Arten zu finden seien. Danach ging es einen steilen Hang neben der Skiabfahrt hinauf, wo starke, teils knorrige Buchen über einer reichen Bodenflora stehen. Unterwegs fielen Bäume mit Spechthöhlen auf, die als Brutstätte für Vögel und als Versteck für Fledermäuse dienen. Im Buchenbestand war das Bemühen sichtbar, ökologisch wichtige Höhlenbäume zu erhalten und auch die Neuentstehung von Biotopbäumen zu ermöglichen.
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