Mit rund 7000 Ausleihen pro Jahr wird die
Mit fast 40 so schön wie nie

Pfarrer Josef Irlbacher segnete die Bücherei, die nach der dreimonatigen Generalsanierung wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet ist. Insgesamt gab die Stadt über 26 000 Euro aus. Bild: ads
Lokales
Schnaittenbach
27.11.2015
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Stadt- und Pfarrbücherei in Schnaittenbach bestens angenommen. Das bleibt wohl auch in den nächsten Jahren so, denn die Generalsanierung macht die beliebten Angebote noch attraktiver.

(ads) Für das engagierte Team der Bücherei war es ein bedeutender Tag, als die Einrichtung nach der Generalsanierung mit dem kirchlichen Segen durch Pfarrer Josef Irlbacher ihrer offiziellen Bestimmung übergeben wurde. Ansprechend und freundlich präsentieren sich die Räume, die auf den neusten Stand gebracht wurden. Es wurde zudem ordentlich aussortiert, so dass nun rund 5000 aktuelle Medien vorhanden sind. Ab sofort ist die Bücherei zu den gewohnten Zeiten am Freitag von 16 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9.45 bis 11.45 Uhr geöffnet.

Firma aus Reutlingen

Bereits 1976 hatte die Bibliothek ihre Premierensaison, die Innenausstattung wurde 1988 neu angeschafft. Das 40-jährige Bestehen, das 2016 gefeiert wird, warf seine Schatten voraus, denn zu dieser Feier sollte alles modern und auf dem neuesten Stand sein. Mit anderen Worten: Die Generalsanierung war unumgänglich. Büchereileiterin Rita Falk holte sich ein Konzept samt Angebot von einer Spezialfirma in Reutlingen ein, das sie Bürgermeister Sepp Reindl, dem Stadtrat und ihrem Team vorstellte. Sie alle gaben grünes Licht. Anfang August fiel der Startschuss. "Es gab einige Hürden zu überwinden, bis die Generalsanierung über die Bühne gegangen ist. Doch rückblickend haben sich die Mühen gelohnt", sagte stellvertretende Leiterin Brigitte Knorr. Sie ließ wissen, dass sich das Team mit rund 400 freiwilligen Arbeitsstunden an der Sanierung beteiligt hat. Knorr dankte Bürgermeister Reindl und dem Stadtrat für das Engagement, aber auch allen, die mit einer Spende halfen - insgesamt 1450 Euro. Es gab zudem Sachspenden wie den Bücherzug, den Schreiner Herbert Grosch mit Mittelschülern für die jungen Besucher baute.

Pfarrer Josef Irlbacher machte bewusst, dass das Christentum eine Buchreligion sei und der Bibel eine zentrale Rolle zukomme. Seiner Meinung nach diene ein Buch der Bildung, der Erweiterung des Geistes, der Reifung der Persönlichkeit und der Erholung. Der Geistliche lobte Rita Falk, ohne die es eine Generalsanierung so wohl nicht gegeben hätte. Bürgermeister Sepp Reindl schloss sich dem an und ließ nicht unerwähnt, dass sich viele Jugendliche in das Team einbringen und wünschte sich, dass dies so bleibe.

Für über 26 000 Euro

Reindl sagte auch, dass der Stadtrat der Generalsanierung gerne zugestimmt habe. Das von Falk eingeholte Konzept habe mit rund 17 000 Euro zu Buche geschlagen. Inklusive des neuen Bodens und der Umstellung der Beleuchtung auf LED beliefen sich die Gesamtkosten auf 26 405 Euro. Die Erneuerung des Putzes, die Malerarbeiten und das Einrichten einer Leseecke seien vom städtischen Bauhof übernommen worden.
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