Neue Goißen: Da flutscht's

Gerade einmal zwei Jahre alt waren die Jüngsten, die bei der Faschterer Kirwa den Baum austanzten. Bilder: ads (2)
Lokales
Schnaittenbach
28.10.2014
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Zwei Tage lang herrschte Ausnahmezustand bei der Faschterer Kirwa. Rekordzahlen gab es schon zum Auftakt beim Fischessen. Und auch tags darauf stießen das Baumaufstellen und -austanzen und der zünftige Abend im Stodl mit bester Unterhaltungsmusik auf große Resonanz.

Verkaufsschlager waren die panierten Karpfen am Freitag. Bereits am frühen Abend gingen die ersten Portionen aus der Küche, ein vierstündiger Hochbetrieb folgte. Hans und Erich Biller ließen ihre Teefabrik an diesem Wochenende ruhen und kümmerten sich stattdessen darum, dass die Versorgung mit Fisch und Erdäpfelsalat wie am Schnürchen lief. Dazu spielte die Haflinger Musi ohne Verstärker zünftig auf. Als das Steigerlied erklang, gab es bei den Gästen keinen Halt mehr und der Kirwastodl bebte. Der Samstag stand ganz im Zeichen des Baumaufstellens. Vorher hatten die Burschen den 25 Meter langen Stamm aus dem Wald geholt. Vom Bischof-Roser-Platz weg wurde er im Festzug durch die Stadt zum Forst gebracht. Nach gutem Brauch machten die Kirwaleut' Halt bei Bürgermeister Josef Reindl, der für den Nachwuchs Süßes und für die Burschen Hochprozentiges bereit hielt.

Harte Arbeit

Am Festplatz wartete auf die Burschen ein hartes Stück Arbeit, denn mit reiner Muskelkraft galt es, unter dem Kommando von Oberkirwabursch Christian Müller das Wahrzeichen des Fests in die Senkrechte zu bringen. Dank der erneuerten Goißen ging das besonders gut vonstatten. Unterdessen fieberte die Nachwuchsgruppe der Kirwaleut' auf ihren großen Auftritt beim Austanzen hin. Die von Manuela Fronhofer einstudierten und von Ingrid Müller auf der Quetschn begleiteten Tänze klappten wie am Schnürchen, die Kleinen - die Jüngsten waren erst zwei Jahre alt - ernteten viel Applaus.

Besonderer Taubenmarkt

Der Taubenmarkt, bei dem es sich um eine Tombola mit Schafkopfkarten handelte, war ebenso ein Publikumsrenner. Die Röthenbacher Truppe hatte jede Menge Preise unter die Leute zu bringen. Neben Fleisch und Wurst waren die Ü-Eier besonders begehrt. Am Abend verstanden es die Chubauf Boum auch ohne Verstärker, eine Mordsstimmung in den Stodl zu bringen. Ein Höhepunkt war die Verlosung des Baums und weiterer Sachpreise. Gewinner war Oberkirwabursch Christian Müller, der sich vor allem darüber freute, dass auch ein 30-Liter-Bierfass inbegriffen war.
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