Schnaittenbacher SPD unterstützt Hirschauer Forderung - Wunsch nach Verkehrsberuhigung in ...
Bei Realschule noch stärker zu Wort melden

In Kemnath am Buchberg kam der SPD-Vorstand mit den Vorsitzenden Gerald Dagner (Siebter von rechts) und Daniel Hutzler (Vierter von rechts) zusammen. Mit dabei waren auch Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl (links) und zweiter Bürgermeister Uwe Bergmann (rechts). Bild: ads
Lokales
Schnaittenbach
13.07.2015
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Geht es um den geforderten Realschul-Standort Hirschau, wünscht sich Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl, dass sich die Bevölkerung in Schnaittenbach und Hirschau noch stärker zu Wort meldet. Die über 2000 gesammelten Unterschriften seien aber ein positives Zeichen, sagte er bei einem Treffen des SPD-Ortsvereins. Strobl forderte erneut von der Staatsregierung Lösungsansätze für eine Verwirklichung der Realschule und keine bürokratischen Hürden: "Sagt uns, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die Realschule verwirklicht werden kann. Ansonsten bleiben uns in naher Zukunft nur mehr die Grundschulen vor Ort." Insgesamt sieht die SPD die Realschule als Gewinn für die gesamte Region und als Chance, dem demografischen Wandel entgegenzuwirken.

Stellvertretender Ortsvorsitzender Daniel Hutzler hatte zu einer Arbeitssitzung in das Bernstein-Café in Kemnath eingeladen. Mitinhaberin Theresia Nickl-Obermeier die Gäste durch die Räume, die sie im Herbst 2014 eröffnet hat. Sie sieht darin auch ein Kulturprojekt zur Bernsteinstraße, die über den Buchberg verläuft. Dem Trend zur Rückbesinnung der Menschen auf Historie, Heimat und Natur wolle sie durch verschiedene Ausstellungen und Kunstprojekte Rechnung tragen. Zum Abschluss des Rundgangs sahen die Genossen noch die drei Alpakas, die am Buchberg leben. Das Konzept des Bernstein-Cafés beweist laut stellvertretendem Bürgermeister Uwe Bergmann, dass eine wirtschaftliche Perspektive auch im Einklang mit Umwelt und Natürlichkeit erreicht werden kann. Bei der sich anschließenden Arbeitssitzung sprach Ute Pirke (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen) das zu schnelle Fahren auf der St.-Vitus-Straße an. Seit der Verlängerung der Fahrbahn zur Anbindung an den Ortsteil Forst sei dort wesentlich mehr Verkehr. Durch die geradlinige Straßenführung sei die Zone-30-Regelung oft nur Makulatur. "Vonseiten der Anwohner besteht hier dringend der Wunsch auf Abhilfe. Besonders Kinder sind vor allem durch das Nichtbeachten der Rechts-vor-links-Regel durch Autofahrer gefährdet.

Bevor etwas passiert, sollte hier dringend eine Lösung gefunden werden", forderte Pirke. Georg Dobmeier sicherte Unterstützung der SPD zu.
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