Sie heirateten vor 25 Jahren, als die Berliner Mauer fiel. Oder vor 50 Jahren, als Martin Luther King den Friedensnobelpreis erhielt. Die ältesten Ehejubilare gaben sich vor 65 Jahren das Jawort. Damals litt Schnaittenbach unter den Nachwehen des Krieges.
Jahrzehntelanges Ja zur Ehe

Lokales
Schnaittenbach
04.10.2014
0
0
(ads) 35 Paare waren es in diesem Jahr, die ihr rundes Ehejubiläum von 25 bis 65 Jahren begehen konnten und deshalb vom Sachausschuss Ehe und Familie des Pfarrgemeinderates der Pfarrei St. Vitus eingeladen worden waren.

Phasen der Umkehr

Zunächst wurde in der Kirche ein Gottesdienst gefeiert. In seiner Predigt ging Pfarrer Josef Irlbacher auf das Ja ein. Er betonte: "Ein echtes Ja muss aus der Tiefe kommen, darf nicht nur an der Oberfläche bleiben."

Dahingehend brauche ein Ja in der Partnerschaft aber auch Phasen, in denen es das "Wieder-Aufeinander-Zu" als Phase der Umkehr gebe. Nach der Predigt kamen die Jubelpaare zum Altar, wo Pfarrer Irlbacher den Ehesegen erneuerte und den Jubelpaaren als Erinnerung eine Kerze mit Regenbogen und kurzem Text überreichte. Im Vitusheim folgte der weltliche Teil der Feier, wo die Blechernen Sait'n zum Essen für gebührende musikalische Umrahmung sorgten. Anstelle der verhinderten Pfarrgemeinderatssprecherin Helene Schorner übernahm ihre Stellvertreterin Luzia Stingl die Begrüßung.

Viele alte Bilder

Für die kulinarische Verwöhnung zeichnete der Sachausschuss Ehe und Familie verantwortlich, der vom Pfarrgemeinderat unterstützt wurde. Ein Höhepunkt des Abends war die Bilderschau, bei der alte Fotos von den jeweiligen Hochzeitsfeiern der Jubelpaare zu sehen waren.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.