Solidarisch mit den Armen

Eine Gipfel-Andacht im Vorfeld der Ellmauer Tagung zelebrierten die beiden Pfarrer Josef Irlbacher und Roman Breitwieser an der Gräßmannkapelle. Bild: ads
Lokales
Schnaittenbach
28.05.2015
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Kritische Gedanken zum Weltwirtschaftsgipfel in Ellmau äußerten die beiden Pfarrer Josef Irlbacher und Roman Breitwieser beim ökumenischen Bittgang zur Gräßmannkapelle. Der ökumenische Arbeitskreis der katholischen Pfarrei St. Vitus hatte die "Gipfel-Andacht" nach den Vorlagen einer Misereor-Aktion vorbereitet.

"Die Staatenlenker der sieben größten Industrienationen beratschlagen, wie es mit der Welt weitergehen soll", sagten die Geistlichen, "während die Vertreter der allermeisten Länder der Welt ausgeschlossen bleiben. Das entspricht bedauerlicherweise der Ungleichheit auf der Erde." Die "großen Sieben" hätten die Macht, die Welt zum Guten oder Schlechten zu verändern. Nach eigenen Aussagen wolle diese Wertegemeinschaft Freiheit und Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Frieden und Sicherheit, Wohlstand und nachhaltige Entwicklung fördern. "Gemeinsam mit Jesus solidarisieren sich Christen, ob evangelisch oder katholisch, mit den Armen und Hungernden, mit den Unterdrückten und Ausgegrenzten dieser Welt und setzen sich in besonderer Weise für deren Anliegen ein", betonten die beiden Pfarrer. Nach der Andacht bot die Kolpingsfamilie Schnaittenbach den vielen Gläubigen Essen und Getränke an.
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