Stattdessen SPD-Ortstermine zu aktuellen Themen
Der Frühschoppen wird gestrichen

Unter Leitung des Vorsitzenden Peter Meier (hinten, Siebter von rechts) vom Heimat- und Trachtenverein machte sich der SPD-Vorstand ein Bild vom Umbau der Buchberghütte. Mit dabei waren 2. Bürgermeister Uwe Bergmann (Zweiter von links), Fraktionsvorsitzender Georg Dobmeier (links), Stadtrat Rudolf Bergmann (rechts), Stadtrat Josef Werner (Dritter von links) und 2. Vorsitzender Daniel Hutzler (Vierter von links). Bild: ads
Lokales
Schnaittenbach
12.05.2015
0
0
Durch die umgebauten Räume der Buchberghütte führte der Vorsitzende des Heimat- und Volkstumsvereins, Peter Meier, den neuen Vorstand des SPD-Ortsvereins. Dessen 2. Vorsitzender Daniel Hutzler überreichte Meier bei der konstituierenden Sitzung einen Zuschuss von 100 Euro.

Meier bedankte sich bei der SPD für die stete Unterstützung dieses Projekts. Mit etwa 100 000 Euro Gesamtkosten sei man etwas unter den kalkulierten Investitionen geblieben. Dies auch, weil Helfer 4400 Arbeitsstunden geleistet hätten. "Für die nur halbjährige Bauzeit und die enorme Eigenleistung verdient der Verein Respekt und Anerkennung. Deshalb hat die Stadt auch einen Zuschuss von 30 000 Euro, eine Bürgschaft sowie Sachleistungen des städtischen Bauhofs beigesteuert", merkte 2. Bürgermeister Uwe Bergmann an.

Peter Meier zeigte dem SPD-Ortsvorstand die neu gestaltete Bühne, sowie die Küche mit Vorbereitungsraum und Getränkekeller. Am markantesten fiel das nach Süden erweiterte Dach ins Auge, das bei schlechtem Wetter für Veranstaltungen eine Ausweichmöglichkeit bietet. Der Trachtlerchef stellte fest, dass ausnahmslos einheimische Firmen beim Bau eingesetzt waren.

Bei der Vorstandssitzung legte der SPD-Vorstand die Marschroute für die zweijährige Amtsperiode fest. Auf Frühschoppen will man künftig weitgehend verzichten und stattdessen bei Ortsterminen zu aktuellen Themen das Gespräch mit den Bürgern suchen.

Fraktionsvorsitzender Georg Dobmeier gab bekannt, dass die SPD-Räte einen Antrag im Stadtrat auf Einrichtung einer Realschule in Hirschau gestellt hätten. Auslöser sei der Aufnahmestopp der Realschule in Amberg für acht Gemeinden aus dem nordöstlichen Landkreis gewesen. Kinder von dort seien der Realschule in Sulzbach-Rosenberg zugewiesen worden. Für Vorsitzenden Gerald Dagner ist dies so nicht hinzunehmen: "Der Landrat hätte hier schon im Vorfeld mit den betroffenen Gemeinden reden können. Ich hoffe, die CSU-Bürgermeister verlassen hier einmal die Parteilinie und setzen sich für unsere Region ein. Bei politischem Willen wäre eine Realschule in Hirschau zu installieren."

Kein Verständnis hatte man für den Vorschlag des Landrats, wenn nötig, eine zusätzliche Realschule in Kümmersbruck einzurichten. Schließlich verfüge Hirschau und Schnaittenbach zusammen über genauso viele Einwohner, und diese Region habe noch keine Landkreiseinrichtung.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7906)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.