Umrüstung der Straßenlampen auf LED-Technik schreitet in Schnaittenbach voran
Hält lang und spart Geld

In vier Etappen erfolgt in Schnaittenbach die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED. Um das weitere Vorgehen zu besprechen, trafen sich Bürgermeister Josef Reindl (Zweiter von links) und der städtische Techniker Klaus Kittler (rechts) mit den Bayernwerk-Vertretern Markus Windisch (links) und Gerhard Schmerber (Zweiter von rechts) im Rathaus. Bild: ads
Lokales
Schnaittenbach
09.11.2015
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Die Stadt Schnaittenbach setzt auf LED-Licht und arbeitet auf diesem Gebiet mit dem Unternehmen Bayernwerk zusammen. Bürgermeister Josef Reindl und der städtische Techniker Klaus Kittler trafen sich mit dem Bayernwerk-Kommunalbetreuer Markus Windisch und Gerhard Schmerber als Ansprechpartner vor Ort im Rathaus, um die Einsatzmöglichkeiten der LED-Technik für eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung zu besprechen.

In Schnaittenbach sollen im gesamten Gebiet der Großgemeinde bei weiteren 100 Straßenleuchten, die bisher mit Quecksilberdampflampen bestückt waren, neue LED-Leuchtköpfe zum Einsatz kommen. Dafür investiert die Stadt rund 42 000 Euro. "LED bietet neben einer langen Lebensdauer und kompakten Abmessungen auch eine sehr hohe Lichtausbeute, so dass der Einsatz von Leuchten mit dieser Technik auch in der Straßenbeleuchtung sehr gut vorstellbar ist", informiert Markus Windisch bei diesem Treffen.

Die LED-Technik bietet im Vergleich zur herkömmlichen Straßenbeleuchtung einige Vorteile: In Verbindung mit technisch innovativen Lichtoptiken erreichen solchermaßen ausgestattete Leuchten eine exakte Lichtlenkung dorthin, wo Helligkeit auf der Straße gebraucht wird. Zudem fällt hier die sogenannte Einbrennzeit weg - die volle Lichtleistung steht sofort zur Verfügung. Die 100 neuen LED-Leuchten sind zudem hocheffizient und benötigen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Straßenleuchten. Dies entspricht etwa 5700 Euro Stromkosten im Jahr. Die Umrüstaktion auf LED rechnet sich demnach für die Stadt in rund sieben Jahren.

"Aus unserer Sicht hat die LED-Technologie in der Straßenbeleuchtung ein großes Potenzial", meinte Windisch. Bürgermeister Reindl betonte, dass es für die Stadt bereits die zweite Tranche der Umrüstung sei und noch zwei weitere mit jeweils etwa 100 Leuchten folgen sollen. Die Umrüstung solle forciert werden, weshalb der nächste Schritt bereits im Haushalt 2016 unterzubringen sei. Weil ihn Stromeinsparung und Beleuchtungseffizienz überzeugten, würde Reindl ein neues Förderprogramm sehr begrüßen.
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