Bauausschuss Schnaittenbach
Parken zu Testzwecken erlaubt

Die Parksituation in de Blumenstraße war Thema im Bauausschuss. Bild: e
Politik
Schnaittenbach
20.07.2016
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Die Blumenstraße im Zentrum von Schnaittenbach stand auf der Agenda des Bauausschusses. Es ging, pauschal gesagt, um die dortige Parksituation.

Breite von 3,20 Meter


Es gilt: Um das Parken auf dem Gehweg erlauben zu können, müsste jeweils eine Restbreite von 1,30 Meter und eine Durchfahrtsbreite von mindestens 3,20 Metern verbleiben. Aufgrund der Straßenbreite ist es somit nicht möglich, das Gehwegparken durchgängig auf beiden Seiten zuzulassen. Ein einseitiges absolutes Halteverbot könnte da hilfreich sein, somit wäre der Rettungsweg gewährleistet. Die Diskussion blieb nicht allein auf den Bauausschuss beschränkt, die Anwohner haben sich in die Diskussion aktiv mit eingebracht. Ein Anwohner führte mehrfach aus, auf Kundenparkplätze vor dem Geschäft angewiesen zu sein. Ein anderer brachte vor, dass durch geordnetes einseitiges Parken in der Summe nicht weniger Parkplätze als durch das versetzte Parken auf beiden Seiten zur Verfügung stünden. Es kam der Vorschlag, auf Höhe der Bäckerei Graf, gegenüber dem absoluten Halteverbot, zwei bis drei Stellplätze mit eingeschränktem Halteverbot auszuweisen. Unter Berücksichtigung der Einwände fand am 24. Juni dieses Jahres nochmal eine Besichtigung der Blumenstraße mit den Kommandanten der Feuerwehr Schnaittenbach, Michael Werner und Karl Hottner, statt. Federführend war Bürgermeister Josef Reindl, mit dabei Karin Klein und Dietmar Krisch von der Verwaltung. Ein Durchkommen mit den Feuerwehrfahrzeugen bei beiderseitigem Gewehrparken sei nicht möglich, meinte Michael Werner. Ein einseitiges absolutes Halteverbot in der Blumenstraße würde jedoch von der Feuerwehr begrüßt. Zur Sicherung der Feuerwehrzufahrt zum Gasthof Haas hielt es Michael Werner für erforderlich, von den Hausnummern 22 (Pürner) und 24 (Hirmer) ein Halteverbot anzuordnen. Auch ein eingeschränktes Halteverbot wäre denkbar, so dass diese Stellplätze zusätzlich von Kunden der Bäckerei Graf genutzt werden könnten. Aufgrund der Einmündung der Pfarrer-Meiler-Straße, der Hotelzufahrt sowie der Anzahl der Ausfahrten mehrerer Anlieger auf der nördlichen Seite der Blumenstraße würden auf der südlichen rund drei Parkplätze mehr zur Verfügung stehen.

Markierung aufkleben


Michael Werner schlug vor, die Restbreite des Gehweges auf einen Meter zu reduzieren und beidseitiges Parken auf dem Gehweg zu erlauben. Die Markierung sollte vorübergehend aufgeklebt werden, um zu testen, ob sich diese Maßnahme bewährt. Danach könne man sich erneut entscheiden. Das letzte Wort hat der Bauausschuss nicht gesprochen, mit 7:0 Stimmen wurde die Verwaltung beauftragt, mit den Fachbehörden abzuklären, ob die Mindestbreite des Gehweges auf einen Meter reduziert werden kann. In seiner nächsten Sitzung soll der Stadtrat darüber entscheiden.
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