CSU-Ortsverband Schnaittenbach sieht sich in der Mitte der Gesellschaft
Beim Sommerfest spricht Goppel

Politik
Schnaittenbach
07.03.2016
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Nah an der Basis und in der Mitte der Gesellschaft verankert - das ist das Motto, unter dem der CSU-Ortsverband Schnaittenbach auch weiterhin in der Gemeinde präsent sein will.

Dieses Ziel gab Vorsitzender Marcus Eichenmüller bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands aus.

Etliche Höhepunkte


Auch abseits der eigentlichen Kommunalpolitik habe es im vergangenen Jahr etliche Höhepunkte gegeben. Der Josef-Stammtisch mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker, Bürgergespräche in mehreren Ortsteilen, das Feierabendseidl am Forst, die Luisenburgfahrt für Kinder oder die Stadtrundfahrt für Senioren hätten die große Präsenz der CSU in der Mitte der Bevölkerung aufgezeigt.

Auch heuer will man sich bei Bürgergesprächen in Schnaittenbach (Sonntag, 10. April), Holzhammer (Sonntag, 24. April) und Kemnath am Buchberg (Sonntag, 8. Mai) den Fragen der Bevölkerung stellen. Mit der Luisenburgfahrt Ende Juli zu "Das Sams kehrt zurück" ist auch für die jüngeren Schnaittenbacher ein Erlebnis garantiert. Besonders im Mittelpunkt steht aber das CSU-Sommerfest im Kräutergarten am Samstag, 9. Juli. Festredner ist dann der ehemalige Staatsminister Dr. Thomas Goppel.

Fraktionsvorsitzende Elisabeth Kraus gab in ihrem Vortrag einen Einblick in die Arbeit der CSU-Vertreter im Kommunalparlament. Sie sprach der Stadtverwaltung ein Lob aus: Vor jeder Entscheidung seien die Stadträte umfangreich und sachlich fundiert zu den jeweiligen Themen informiert worden. Bei der Erschließung des Baugebiets Ostfeld I sei die familienfreundliche Preisgestaltung eines der größten Anliegen der CSU gewesen. "Hier haben wir entscheidende Impulse für den späteren Stadtratsbeschluss setzen können", betonte Kraus.

Direkt aus erster Hand


Bürgermeister Josef Reindl stellte die Bedeutung traditioneller Veranstaltungen wie der CSU-Bürgergespräche oder auch der Frauenstammtische der FU heraus. Hier könne man die Sorgen der Bevölkerung aus erster Hand erfahren und Politik direkt beim Bürger machen. Auch ohne eigene Mehrheit habe die CSU im Stadtrat immer wieder argumentativ überzeugen und so für die Bürger wirken können. Auch wenn manchmal ein anderes Bild gemalt werde: Die Zusammenarbeit mit den weiteren Parteien im Stadtrat sei gut.

Reindl wies aber auch darauf hin, dass fest verankerte Grundsätze nicht angegriffen werden sollten. So dürfe beispielsweise das bestehende System beim Wegeunterhalt nicht durch Einzelinteressen gefährdet werden.

Für die Zukunft gebe es fünf große Felder: das Neubaugebiet Ostfeld I, die Dorferneuerung in Kemnath am Buchberg und Sitzambuch, das Abwasserentsorgungskonzept für Sitzambuch und Trichenricht, die Wasserversorgung aus dem Neuersdorfer Brunnen sowie die Städtebauförderung: "Sind diese Punkte erfolgreich abgearbeitet, ist viel geschehen für unsere Gemeinde", bekräftigte Reindl.

Der CSU-Ortsverband habe sich also einiges vorgenommen für die weiteren Jahre. Dass man hier auf einem guten Weg sei, zeige auch die seit 2011 stetig wachsende Zahl der Parteimitglieder.
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