CSU-Ortsverbands Schnaittenbach: Marcus Eichenmüller neuer Vorsitzender
Für Politik des offenen Dialogs

Der CSU-Ortsverband Schnaittenbach wählte einen neuen Vorstand (von links): Bürgermeister Josef Reindl, CSU-Kreisvorsitzender Dr. Harald Schwartz, Matthias Rackwitz, Josef Götz, Ortsvorsitzender Marcus Eichenmüller, Christian Müller, Markus Nagler, Elisabeth Kraus, Wolfgang Gebhardt, Bernhard Wagner und Stefan Hirsch. Bild: ads
Politik
Schnaittenbach
21.03.2015
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Einen Wechsel gab es an der Spitze des CSU-Ortsverbands Schnaittenbach. Marcus Eichenmüller löste den langjährigen Vorsitzenden Markus Nagler ab, der nicht mehr für dieses Amt kandidiert hatte.

(ads) Die Neuwahlen des Vorstands standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. In seinem Tätigkeitsbericht ließ der scheidende Vorsitzende Markus Nagler die Aktivitäten des Ortsverbandes Revue passieren. Die zurückliegende Amtsperiode sei von den Wahlen auf allen politischen Ebenen geprägt gewesen. Er betonte: "Wir können auf die Ergebnisse, die die CSU in Schnaittenbach eingefahren hat, stolz sein, da wir bei allen Wahlen außer der zum Europäischen Parlament zugelegt haben."

Beleg für Vertrauen

Klar sei festzustellen, dass die örtliche CSU bei Kommunalwahlen besser abschneide als bei Land- oder Bundestagswahlen. Noch in den 90er-Jahren sei das umgekehrt gewesen. "Dies ist ein Beleg für das Vertrauen der Bürger in die kommunalpolitische Kompetenz der CSU", stellte Nagler fest. Er warb dafür, den Kurs des offenen Dialogs mit dem Bürger beizubehalten.

Er erinnerte an herausragende Themen wie den Umbau der Buchberghütte: "Hier hat sich die CSU von Anfang an für einen Kompromiss mit dem Heimat- und Volkstumsverein eingesetzt." Nun sei eine vernünftige Lösung entstanden, "die auch finanziell auf die Reihe gebracht werden kann". Auch bei der Ortskernsanierung seien Prioritäten gesetzt und Gespräche mit den Beteiligten der nächsten Maßnahmen geführt worden. Nagler bezeichnete dieses Thema als eine der Hauptaufgaben des Stadtrats in dieser Wahlperiode, neben den anlaufenden Dorferneuerungsmaßnahmen und der Sicherstellung der Wasserversorgung.

Kassier Josef Götz verwies auf ein solides Finanzpolster. Fraktionsvorsitzende Elisabeth Kraus zog ein Resümee über die kommunalpolitischen Arbeit im ersten Jahr dieser Wahlperiode. Die CSU habe zwar die größte Fraktion, aber keine eigene Mehrheit. So sei es nicht möglich gewesen, mit Markus Nagler weiterhin den 2. Bürgermeister zu stellen. Aus der CSU-Fraktion komme mit Marcus Eichenmüller der Jugendbeauftragte.

Ein Rückschritt

Als einen Rückschritt bezeichnete die Fraktionsvorsitzende den Beschluss, den Bauausschuss nur noch über maximal 10 000 Euro beschließen zu lassen. "Andere Kommunen erhöhen den Betrag, und wir schlagen uns jetzt mit jeder Kleinigkeit im Stadtrat herum", resümierte Kraus. Dennoch sei ein konstruktiver Weg gefunden worden, was vor allem der guten Informationspolitik von Bürgermeister Reindl zu verdanken sei. Das zeige sich auch daran, dass die Beschlüsse überwiegend einstimmig ausfielen.
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