Jahreshauptversammlung der Frauen-Union Schnaittenbach
Die Sache der Frauen vertreten

Die Frauen-Union Schnaittenbach ehrte Mitglieder für 40-jährige Zugehörigkeit (von links): stellvertretende Vorsitzende Monika Epp, Vorsitzende Elisabeth Kraus, Anni Hofmeister, Hilde Stecher, Kreisvorsitzende Birgit Birner, Betty Jiricka und Bürgermeister Josef Reindl. Bild: nag
Politik
Schnaittenbach
14.04.2016
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Seit vier Jahrzehnten gehören sie dem Ortsverband an. Aus diesem Grund ehrte die Frauen-Union Schnaittenbach einige Mitglieder.

Schnaittenbach. (nag) Die Auszeichnung für langjährige Treue war ein Hauptpunkt der Jahresversammlung im Gasthof Haas. Vorsitzende Elisabeth Kraus und Kreisvorsitzende Birgit Birner bedankten sich mit Orchideenstöcken für ihre Verbundenheit zur Frauen-Union (FU) bei Anni Hofmeister, Betty Jiricka, Hilde Stecher, Renate Meyer, Helene Schorner, Margarete Birner und Maria Wendl.

In ihrem Rechenschaftsbericht erwähnte die Vorsitzende viele Aktivitäten überwiegend aus dem sozialen Bereich, wie einen Garagen-Flohmarkt, die Beteiligung am Feierabendseidl der CSU, die Schulanfangsaktion, die Bewirtung bei der CSU-Informationsfahrt für Senioren durch das Stadtgebiet oder die Beteiligung am Weihnachtsmarkt. Tradition besitzen das Aschermittwochs-Fischfrühstück und die Besuche der FU im Seniorenheim Evergreen anlässlich Valentins- und Muttertag. Schatzmeisterin Ulla Frohmann zog eine positive finanzielle Bilanz.

Aktiv einbringen


Kreisvorsitzende Birgit Birner dankte den FU-Mitgliedern für deren soziales Engagement und die zahlreichen Aktivitäten. Birner appellierte an die Frauen, sich aktiv in das kommunalpolitische Geschehen einzumischen und dabei frauenspezifische Standpunkte zur Sprache zu bringen. Die Kreisvorsitzende bezeichnete es als Glücksfall, dass in Schnaittenbach mit Elisabeth Kraus und Monika Epp zwei FU-Mitglieder im Stadtrat vertreten sind.

Bürgermeister Josef Reindl dankte dem FU-Ortsverband allgemein und den geehrten Mitgliedern im Besonderen für deren langjährige Unterstützung. Er wünsche sich von den CSU-Frauen weiterhin konstruktive Kritik und Mitarbeit und lobte, auch im Namen des CSU-Ortsvorsitzenden Marcus Eichenmüller, die gute Zusammenarbeit mit dem CSU-Ortsverband.

Der Bürgermeister erläuterte die wichtigsten Daten des Haushaltsplans 2016. Nach seinen Angaben zeichne sich dabei nach einem zufriedenstellenden Haushaltsjahr 2015 ein durchaus positives Gesamtergebnis ab. So habe man nach wie vor nicht auf die Kreditermächtigung des vergangenen Jahres zurückgreifen müssen., Mit einem Spitzenanteil an der Einkommensteuer sei zu rechnen, und auch die Gewerbesteuer habe weiter eine verlässliche Größe. Diese Daten ließen für die Jahre 2015/16 durchaus eine Haushaltskonsolidierung zu erwarten.

Ostfeld I größte Baustelle


Auch angesichts der geplanten Großprojekte, wie der Zukunftssicherung der Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung für weitere drei Ortsteile, der angelaufenen Dorferneuerung Sitzambuch/Kemnath oder der Städtebauförderung mit einem ersten Bauabschnitt "Auf der Loh" sei dies von Vorteil.

Die Erschließung von 23 Bauparzellen im neuen Baugebiet Ostfeld I sei die derzeit größte Baustelle Schnaittenbachs. Der Charme dieses Projekts liege in der Wiedernutzbarmachung eines vormaligen Bergbauareals, vor allem aber in einer sehr familienfreundlichen Baulandpreisgestaltung von 35 Euro pro Quadratmeter vor Erschließung.

Mit der CSU-Fraktion als Ideengeber sei es in einem einstimmigen Beschluss gelungen, die bisherige Familienförderung auf künftig fünf Prozent für das erste Kind und zehn Prozent für jedes weitere nicht nur zu verdoppeln, sondern die kindbezogenen Preisnachlässe auch noch bis zu zehn Jahre nach Erwerb einer Bauparzelle zu gewähren. "Wenn eine Familie wächst, erhält sie auch nach dem Neubau ihres Wohnhauses noch eine spürbare finanzielle Entlastung - genau dann, wenn man finanzielle Unterstützung am notwendigsten braucht. So verstehe ich echte Familienförderung", zeigte sich der Bürgermeister begeistert. Gerade im Bereich der Daseinsvorsorge hoffe er auch weiterhin auf die Unterstützung der Frauen-Union.
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