Schnaittenbacher Bauausschuss befasst sich vor Ort mit Sicherheit auf Radweg
Tage des Baums sind gezählt

Der Baum am Ende des Radweges beim Anwesen Amberger Straße 7 muss aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Dafür trat der Bauausschuss des Schnaittenbacher Stadtrats bei einer Ortsbesichtigung ein. Bild: e
Politik
Schnaittenbach
11.02.2016
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Der Baum steht im Weg. Das sieht nicht nur die Verkehrsunfallkommission so, sondern auch der Schnaittenbacher Bauausschuss. Das Gremium befürwortete, die Pflanze am Ende des gemeinsamen Geh- und Radweges beim Anwesen Amberger Straße 7 zu entfernen.

Schnaittenbach. (e) Die SPD-Fraktion hatte einen Antrag zur Verbesserung der Radwegesituation im Innerortsbereich von Schnaittenbach entlang der B 14 eingereicht. Aus diesem Grund traf sich der Bauausschuss beim Anwesen Amberger Straße 7 zu einer Ortsbesichtigung. Als kritische Punkte wurden das Ende des Radweges an der Einmündung der Kick-Rasel-Straße und der Bereich in der Wernberger Straße auf Höhe der Metzgerei Weidner gesehen.

Situation entschärfen


Die Fachbehörden hatten als kurzfristige Maßnahme empfohlen, den Baum auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg vor dem Anwesen in der Amberger Straße 7 zu entfernen. Der Bauausschuss unterstützte diese Empfehlung der Verkehrsunfallkommission vom Oktober 2015, um die Gesamtsituation in diesem Bereich zu entschärfen. Darüber hinaus hatte das Staatliche Bauamt in der Wernberger Straße das Zeichen "Radfahrer kreuzen" aufgestellt. Ferner lässt die Behörde Möglichkeiten einer sicheren Überleitung des Geh- und Radweges in die B 14 beim Ende des Radweges Amberger Straße/Kick-Rasel-Straße und im Bereich der Wernberger Straße prüfen.

Länger debattierte der Bauausschuss über den Antrag der CWU-Fraktion auf Fortführung der Sanierungsmaßnahmen in der Siedlungsstraße in Kemnath. Laut CWG soll nun der Fliederweg an die Reihe kommen. "Keine Frage, diese Trasse ist das geeignete nächste Projekt", stellte Bürgermeister Josef Reindl fest. Zur Kanalsituation insgesamt nahm Architekt Klaus Kittler Stellung. Seinen Angaben zufolge hat das Ingenieurbüro Seuß den vorhandenen Kanal im Fliederweg inklusive seiner Anschlüsse in die Nebenstraße per TV-Inspektion aus dem Jahr 2008 beurteilt. Die Kostenschätzung für die Reparaturmaßnahmen betragen laut dem Büro 72 175 Euro. Den Investitionsbedarf für die Sanierung des Fliederweges im Vollausbau sowie die Ebensberger Straße ohne Sicker- und Entwässerungsleitungen, Straßeneinläufe und Kabelgrabarbeiten schätzt die Stadtverwaltung auf insgesamt 135 000 Euro einschließlich Entwässerungsrinne in Form von Muldensteinen. Bei einer Sanierung des Fliederweges mit Abfräsen der Asphaltdeckschicht und allen Nebenarbeiten würden Kosten von rund 57 000 Euro entstehen. Die Erneuerung der Wasserleitung fällt nicht in den Aufgabenbereich der Stadt, sondern ist Sache des Zweckverbands am Buchberg, sagte der Bürgermeister. Bei diesem habe man nachgefragt, ob im Zuge einer Straßensanierung die vorhandene Wasserleitung erneuert werde. Der Bauausschuss beschloss einstimmig, dem Gesamtstadtrat zu empfehlen, die Maßnahmen über den Winter 2016/17 auszuschreiben und dann 2017 umzusetzen.

Es wird gebautMit einigen Bauvorhaben in der Stadt konfrontierte Amtsleiter Erwin Struck den Schnaittenbacher Bauausschuss. Das gemeindliche Einvernehmen erteilten die Räte dem Plan von Daniel und Antonia Dobmeier, in der Kohlberger Straße 18 eine Einfamilienhaus mit Doppelgarage zu errichten. Im Zuge des Freistellungsverfahrens wurde der Ausschuss über den Wohnhausneubau von Renate und Robert Dorner auf dem Grundstück Lindenstraße 29 a informiert.

Nichts stand auch gegen den Bauantrag von Agnes Schlosser, zwei Dachgauben auf dem Einfamilienhaus in Haidhof 22 zu errichten. Grünes Licht erhielt Andreas Frohmann für die Verlängerung der Geltungsdauer des Vorbescheides zur Errichtung von drei Einfamilienhäusern (Kellerhäusl), ebenso wie Christian Bauer und Julia Jack für den Abbruch und Neubau einer Doppelgarage in der Ehenbachstraße 1. (e)
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