Schnaittenbacher Bauausschuss beschäftigt sich mit Gutachten der Landesgewerbeanstalt
An Brücken ist der Lack ab

In der Max-Reger-Straße führt diese Brücke über den Mühlbach. Bild: e
Politik
Schnaittenbach
02.04.2016
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"Über sieben Brücken musst du geh'n, sieben dunkle Jahre übersteh'n", röhrte einst Peter Maffay ins Mikrofon - die Schnaittenbacher können noch über ihre Brücken gehen. Auch wenn diese bereits in die Jahre gekommen sind und diverse Schäden aufweisen.

Mit Abdichtung starten


Im Stadtwesten führt sie über den kleinen Wasserlauf. "Die Standsicherheit", so das Prüfungsergebnis, "ist gegeben, gleichwohl die Dauerhaftigkeit eingeschränkt." Die Verkehrssicherheit für Fußgänger sei, laut LGA, nicht gegeben, für den Straßenverkehr aber schon. Das Bauwerk ist nicht gesperrt. Die untersuchende Behörde schlägt vor, die Brücke auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu sanieren. Mit dem Einbau einer Abdichtung, so rät die Dienststelle, sollte die Sanierung beginnen und die Erneuerung der Kappen mit Geländer sowie des Asphaltbelages und der Übergangskonstruktion umfassen.

Als vordringlich hat der Bauausschuss die Sanierung der Brücke in der Max-Reger-Straße eingestuft und dem Stadtrat als Empfehlung mit auf den Weg gegeben, ein geeignetes Büro nebst Ingenieurvertrag zu beteiligen. Schnell angegangen werden sollten die Arbeiten. Einschließlich Baunebenkosten seien im Haushalt 2016 insgesamt 92 000 Euro eingestellt.

Nur Ausbesserungen


Keine Probleme gibt es laut LGA- Expertise mit der Waldbrücke über den Ehenbach, Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit seien in Ordnung, allenfalls kleinere Ausbesserungsarbeiten könnten vorgenommen werden. Ebenfalls keine wesentlichen Schäden wurden bei der Brücke in der St.-Vitus-Straße über den Ehenbach festgestellt, kleinere Ausbesserungsarbeiten wären auch hier angezeigt.

Stark eingeschränkt


Die Standsicherheit bei der Bürgerwaldbrücke über den Ehenbach ist gewährleistet, die Dauerhaftigkeit mit Einschränkungen ebenfalls, lautet das Fazit der LGA. Die Verkehrssicherheit allerdings sei stark eingeschränkt, da die Geländerhöhen nicht mehr den aktuellen technischen Regeln entsprechen, trug die Verwaltung aus dem Gutachten vor. Ein Schramm-Board zum Aufhalten von Fahrzeugen sei nicht vorhanden, da die Brücke nicht so stark frequentiert wird, schlägt die Behörde vor, eine weitere Geschwindigkeitsreduzierung vorzunehmen, das Geländer zu erhöhen und zu streichen, um Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit zu verbessern.
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